Expertenbeitrag

 Timo Sachse

Timo Sachse

Product Analyst EMEA, Axis Communications

Datenverarbeitung in Kameras
KI-basierte Videoanalyse performant und flexibel einsetzen

Von Timo Sachse 4 min Lesedauer

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Ein KI-Anwendungsfall im Industrie-Kontext, der zunehmend an Relevanz gewinnt, ist die Videoanalyse. Noch ist der Einsatz oft aber komplex. Warum er sich dennoch lohnt und welche Rolle Standards auch hier spielen, lesen Sie in diesem Artikel.

Industrielle Prozessabläufe, die das menschliche Auge kaum erfassen und das Gehirn nicht verarbeiten kann, sind ein vielversprechender Einsatzbereich für die KI-basierte Videoanalyse.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Industrielle Prozessabläufe, die das menschliche Auge kaum erfassen und das Gehirn nicht verarbeiten kann, sind ein vielversprechender Einsatzbereich für die KI-basierte Videoanalyse.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Videoanalyse ist kein neues Thema im Bereich der IP-Kameras. Sämtliche Hersteller rühmen sich inzwischen mit Deep-Learning-Chipsätzen. Was in der Theorie gut klingt, scheitert in der Praxis oftmals an einer komplizierten Implementierung. Lange Entwicklungszyklen und nur wenige spezialisierte Fachkräfte für die Programmierung der Algorithmen machen insbesondere die Entwicklung von hochspezialisierten Anwendungen zu einer Herausforderung.

Individuelle Anforderungen nehmen zu

Aus diesem Grund sollten Hersteller viel Wert auf die Schaffung eines effizienten Developer-Frameworks legen. Was früher mehrere Monate gedauert hat, gelingt so oftmals in wenigen Wochen. Auch das Prototyping von Anwendungen, mit den richtigen Daten zum Trainieren von neuralen Netzwerken, geht damit wesentlich einfacher. So können die Experten in kürzester Zeit evaluieren, ob eine Anwendung grundsätzlich realisierbar ist.