Consumer Electronics Show 2024 Technikmesse CES im Zeichen künstlicher Intelligenz

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Software mit KI breitet sich in immer mehr Alltagsgeräten aus. Auf der Technik-Messe CES in Las Vegas sind unter anderem Kühlschränke, Fernseher sowie ein motorisierter Kinderwagen und ein Roboter-Spielgefährte für Hunde zu sehen, die mit KI verbessert wurden.

KI hält mehr und mehr in Geräten für den Alltagsgebrauch Einzug.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
KI hält mehr und mehr in Geräten für den Alltagsgebrauch Einzug.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Kameras im Kühlschrank, dank denen man sich den Inhalt anschauen kann, ohne die Tür aufzumachen und warme Luft reinzulassen, gibt es schon seit einigen Jahren. Samsung geht einen Schritt weiter: Das zur CES angekündigte Kühlgerät kann mehr als 30 Lebensmittel erkennen und Rezepte damit vorschlagen, die zudem an Geschmack und gesundheitliche Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Eine Alarmfunktion fürs Verfallsdatum kann man auch aktivieren.

Bei TV-Geräten spielt Software zur Bildbearbeitung eine immer größere Rolle. Zur CES angekündigte Modelle analysieren mit Hilfe von KI den Videoinhalt und passen die Wiedergabe an. So lässt LG verschwommene Objekte im Hintergrund schärfer aussehen und will die Farbpalette an „Stimmung und emotionale Elemente“ anpassen. Bei Samsung soll KI dafür sorgen, dass ein Tennisball oder der Puck beim Eishockey deutlicher zu sehen sind.

Wenn der Hund allein zuhause bleiben muss, warum sollte ein Roboter ihn nicht Unterhalten? Die Maschine der US-Firma Ogmen mit dem Namen Oro hat ein Display, dessen Farbeinstellungen speziell an die Wahrnehmung von Hunden angepasst sein sollen. Der Roboter kann auch einen Tennisball rausschießen. Kameras und KI-Chip sollen dafür sorgen, dass er nicht in Richtung zerbrechlicher Objekte fliegt. Zum Weiterspielen muss der Hund ihn zurückbringen - anders als die Besitzer sammelt der Roboter den Ball nicht selbst ein. Die Maschine kann aber auch einen verknüpften Futterautomaten auslösen.

Den Kinderwagen leicht vor und zurück zu schieben ist für viele Eltern ein probates Mittel, damit die Kinder schlafen. Der motorisierte Kinderwagen des kanadischen Start-ups Glüxkind macht das automatisch. Zudem soll er dank Kameras vor Gefahren in der Umgebung warnen und auf abschüssigen Wegen zusätzlich bremsen.

Auf Bilderkennung setzt auch Swarovski Optik mit dem auf der CES vorgestellten smarten Fernglas, das gleich mitteilen kann, welche Vogelart man gerade sieht. Das Gerät kann auch Fotos und Videos aufnehmen. Mit einem Preis von 4600 Euro ist es allerdings deutlich teurer als herkömmliche Ferngläser in dieser Liga.

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