OSS-Migration Kann Open Source im Mittelstand gelingen?
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Hyperscaler-Clouds sind vergleichbar mit Fast Food: bequem, treffen den Geschmack vieler und bergen dennoch Risiken. Open Source wiederum verspricht Souveränität und Sicherheit, ist aber gerade für KMU eine Herausforderung. Wie kann der Wechsel gelingen?
Die Risiken der Hyperscaler-Clouds sind bekannt: mangelnde Datensicherheit und -souveränität sowie das Damoklesschwert des Vendor Lock-in.
Dem gegenüber stehen die Vorteile von Open-Source-Lösungen: Sie bieten technologische Unabhängigkeit, geringere Kosten für Software und Infrastruktur, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Alles in allem führt der Einsatz von Open Source Software (OSS) zur digitalen Souveränität und Datenhoheit – so die Annahme. Daher wundert es kaum, dass der Ruf nach mehr Open Source von vielen Seiten lauter wird.
Auf politischer Ebene steht Open Source weiter oben als je zuvor auf der Agenda – sowohl bei der Europäischen Kommission als auch in der Verwaltung. Letztere hat vom IT-Planungsrat mit dem Projekt Fit-Connect Standards und Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt bekommen, mit denen die verschiedenen OSS innerhalb der föderalen IT-Architektur vernetzt werden sollen.
Die Wirtschaft hat die Vorteile von Open Source längst erkannt: Über 90 Prozent der Fortune-100-Unternehmen nutzen sie. Das ist das Ergebnis des jüngsten Octoverse-Berichts von Github, der weltweit größten Plattform zur Verwaltung von Open-Source-Projekten. Zu den übrigen zehn Prozent muss man anmerken, dass sie sich der Tatsache, dass sie OSS bereits anwenden, schlicht nicht bewusst sind. Denn originäre OSS ist in nahezu allen Software-Lösungen enthalten. Für die fertigende Industrie wird Open Source nicht zuletzt vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik als Innovationstreiber insbesondere für KMU bezeichnet, da diese so ihre geringeren finanziellen und personellen Ressourcen ausgleichen können.
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