DNA Data Storage
Kann man IoT-Daten bald als DNA speichern?

Von Oliver Schonschek 8 min Lesedauer

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DNA kann nicht nur Erbgut-Informationen speichern, sondern jede Art von Daten. DNA Data Storage könnte deshalb zu einem wichtigen Speicherkonzept im Internet of Things werden - mit enormer Speicherkapazität und langer Haltbarkeit. Auch wenn noch viel Forschungsarbeit notwendig ist, gibt es bereits erste kommerzielle Ansätze.

Forscher von Microsoft und der University of Washington haben ein vollautomatisches System demonstriert, das Daten in synthetischer DNA speichert und abruft, ein wichtiger Schritt, um die Technologie aus dem Forschungslabor in kommerzielle Rechenzentren zu verlagern.(Bild:  Microsoft)
Forscher von Microsoft und der University of Washington haben ein vollautomatisches System demonstriert, das Daten in synthetischer DNA speichert und abruft, ein wichtiger Schritt, um die Technologie aus dem Forschungslabor in kommerzielle Rechenzentren zu verlagern.
(Bild: Microsoft)

Das rasante Wachstum der weltweit verfügbaren Daten bringt Probleme mit sich. Allein schon die Speicherung und Archivierung relevanter Daten bildet eine große Herausforderung, wenn man bedenkt, dass nach einer Prognose von IDC das weltweite Datenvolumen von 33 Zettabyte im Jahr 2018 auf 175 Zettabyte im Jahr 2025 anwachsen soll.

Der Bedarf an Speichermedien mit hoher Kapazität und langer Haltbarkeit ist schon heute groß und wird noch deutlich zunehmen, gerade im Bereich des Internet of Things. Deshalb sind neue Speichertechnologien ein Thema, mit dem sich IoT-Verantwortliche rechtzeitig auseinandersetzen sollten.