Empfehlungen des Zukunftsrats
Jedes Unternehmen braucht eine Digitalisierungsstrategie

Von Jürgen Schreier 10 min Lesedauer

Jedes Unternehmen braucht eine Digitalisierungsstrategie. Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat Ratschläge erarbeitet, wie die Wertschöpfung durch Digitalisierung konkret in die Praxis umgesetzt werden kann. Unternehmen und Staat sind dabei gleichermaßen gefordert.

Die Herausforderungen der Digitalisierung sind groß, deshalb braucht jedes Unternehmen einen konkreten Plan, wie es diese Aufgaben angeht.(Bild:   / CC0)
Die Herausforderungen der Digitalisierung sind groß, deshalb braucht jedes Unternehmen einen konkreten Plan, wie es diese Aufgaben angeht.
(Bild: / CC0)

Basierend auf der Studie „Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, wie der Freistaat und die Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung nutzen können. „Jedes Unternehmen braucht eine eigene Digitalisierungsstrategie. Diese muss fortlaufend überprüft sowie gegebenenfalls ergänzt oder erneuert werden“, ist Alfred Gaffal, Präsident der vbw und Zukunftsratsvorsitzender überzeugt.

Bestandsaufnahme und Bewertung des „digitalen Kapitals“

Laut Zukunftsrat geht es dabei zunächst um die Bestandsaufnahme und Bewertung des „digitalen Kapitals“ von Unternehmen. Dazu zählt alles, was als Datei virtuell darstellbar ist, also zum Beispiel Kunden-, Prozess- und Produktdaten, Datenmodelle, Software oder Lizenzen. Darauf aufbauend können dann unter anderem Entscheidungen über Geschäftsmodelle getroffen werden und das Unternehmen kann prüfen, welche Chancen und Risiken jeweils eine Offenlegung digitalen Wissens – etwa im Rahmen von Kooperationen oder Innovationsprozessen – mit sich bringt.

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