Die Personalabteilung als "Firewall"
IT-Sicherheit fängt bereits bei der Bewerbung an

Von Jürgen Schreier 8 min Lesedauer

Computerkriminalität durch Mitarbeiter ist weit verbreitet. IT-Sicherheit beginnt deshalb beim Recruiting. "Background checks“ oder „Pre-Employment Screenings“ sind dafür gute Ansätze. Aber auch E-Mail-Bewerbungen können gefährlich sein. Cyberkriminelle nutzen sie zum Platzieren von Schadsoftware.

Beliebt in der Cybercrime-Szene sind fingierte Bewerbungen auf Stellenausschreibungen per E-Mail, die Malware ins Unternehmensnetzwerk einschleusen (meist Ransomware).(Bild:   / CC0)
Beliebt in der Cybercrime-Szene sind fingierte Bewerbungen auf Stellenausschreibungen per E-Mail, die Malware ins Unternehmensnetzwerk einschleusen (meist Ransomware).
(Bild: / CC0)

Jedes Unternehmen will sich vor Risiken schützen oder sie doch wenigstens begrenzen. Vor solchen, die in der Natur der geschäftlichen Tätigkeit selbst liegen, vor allem aber vor solchen, die durch böswillig agierende Dritte verursacht werden: Sabotage, Wirtschaftsspionage, Überfälle, Diebstähle.

Der Innentäter - kriminelle Energie im eigenen Unternehmen

Hinsichtlich bestehender Risiken wird dabei der Blick eher nach Außen denn nach Innen gerichtet. Das wirkt sich direkt auf die Auswahl der Sicherheitsmaßnahmen aus: Hacker und Einbrecher sollen möglichst frühzeitig erkannt und abgewehrt werden. Frei nach dem Motto „Die Guten sind drinnen, die Bösen sind draußen“ wird den eigenen Mitarbeitern hingegen oft uneingeschränkt vertraut. Misstrauen und Kontrolle gefährden schließlich ein gutes Betriebsklima.

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