IT-Fachkräfte Unternehmen senken Anforderungen für IT-Fachkräfte

Quelle: Pressemitteilung von Dekra 2 min Lesedauer

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IT Security ist laut dem Dekra Arbeitsmarktreport 2025 wichtiger denn je – es fehlen jedoch die passenden Arbeitskräfte.

Cyberkriminelle setzen KI längst ein – doch in Jobanzeigen für IT-Security-Fachkräfte ist sie laut Dekra-Arbeitsmarktreport noch kaum gefragt.(Bild:  KI generiert, Dekra Akademie)
Cyberkriminelle setzen KI längst ein – doch in Jobanzeigen für IT-Security-Fachkräfte ist sie laut Dekra-Arbeitsmarktreport noch kaum gefragt.
(Bild: KI generiert, Dekra Akademie)

IT-Fachkräfte werden in fast jeder Branche gesucht: Lahmgelegte Stromnetze, Fabriken oder Tankstellen – Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen nehmen zu, so die Analyse des Dekra Arbeitsmarktreport 2025. IT-Security-Fachkräfte seien wichtig, um solche Attacken abzuwehren und Sicherheitslücken schnell zu schließen.

Die Analyse von 250 Stellenangeboten zeigt: Auf IT-Security-Fachkräfte wartet ein breites Aufgabenspektrum, für das Spezialkenntnisse und ausgeprägte Soft Skills erforderlich sind. Mit zunehmender Digitalisierung und Automatisierung steigt die Zahl möglicher Angriffspunkte und es wird komplexer, Daten, Informationen und Betriebsabläufe zu schützen. Über die Hälfte der Arbeitgeber in der Dienstleistungsbranche suchen der Analyse zufolge momentan Mitarbeitende für den Bereich IT-Security. Im Gegenzug drücken Arbeitgeber bei der formalen Ausbildung auch mal ein Auge zu und stellen Jobsuchenden ein attraktives Paket an Sonderleistungen in Aussicht.

Gewünschte Kenntnisse und Erfahrungen

Für die untersuchten Stellen setzen Arbeitgeber umfangreiche Kenntnisse voraus, die sich acht Kategorien zuordnen lassen. Am häufigsten beziehen sich die Nennungen auf die Bereiche:

  • „Allgemeinwissen“ in der IT und Cybersicherheit (84,0 %),
  • Normen, Gesetze und Standards (62,8 %)
  • sowie Netzwerke (59,2 %).

IT-Sicherheitsmethoden und -prozesse werden durch Standards und Normen definiert. In 44 Prozent der Fälle bleiben sie vage und wünschen allgemein, dass Jobsuchende die gängigen Standards und Richtlinien kennen. Fast ebenso vielen sollte das Konzept eines Managementsystems für Informationssicherheit (ISMS) vertraut sein. IT-Security-Fachkräfte müssen zudem erfahren darin sein, Netzwerke zu administrieren und abzusichern. Fast jeder fünfte Jobsuchende sollte sich beispielsweise mit der Absicherung von Cloud-Systemen auskennen.

KI ist kein Thema

Cyberkriminelle nutzen immer öfter künstliche Intelligenz für Angriffe, andererseits können Unternehmen KI-basierte Tools auch einsetzen, um sie abzuwehren. KI-Kenntnisse werden allerdings nur in vier Fällen angesprochen. Eventuell haben noch nicht alle Arbeitgeber das Thema im Zusammenhang mit IT-Security auf dem Radar. Andererseits könne es sein, dass sie Jobsuchende nicht abschrecken wollen, die noch keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnten.

Abschlüsse, Weiterbildungen und Zertifikate

Meistens kommen für die Bewerbung mehrere Berufsabschlüsse infrage. Aus dem Arbeitsreport geht hervor, dass Arbeitgeber insgesamt flexibler geworden sind, was die Abschlüsse anbelangt. Zum Vergleich: Jobsuchende ohne Studium konnten sich 2018 nur auf gut ein Viertel der IT-Security-Stellen bewerben. Nun kommt eine Berufsausbildung oft sogar alternativ zu einem Studium infrage (36,8 %). Erfahrung fällt hier offensichtlich stärker ins Gewicht als formale Abschlüsse.

Bei der Jobsuche seien auch Zertifikate und Weiterbildungen von Vorteil: In jedem fünften Fall müssen Jobinteressierte allgemein IT-Security-Weiterbildungen und Zertifizierungen vorweisen. CISSP Certified Information Systems Security Professional und CISM Certified Information Security Manager wurden dabei am häufigsten genannt.

Work-Life-Balance im Vordergrund

Ideale Kandidaten überzeugen weiterhin mit Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, analytischem Denken und strukturiertem Arbeiten. Eigenschaften wie Durchsetzungsfähigkeit verlieren an Bedeutung und Verantwortungsbewusstsein sowie ein gestiegenes Sicherheitsbewusstsein werden stärker betont.

Unternehmen bieten Fachleuten viele Leistungen an. Dabei geht es vor allem um Benefits rund um die Work-Life- Balance. Mit diesen Benefits versuchen Unternehmen bei Fachkräften zu punkten:

  • flexiblen Arbeitszeiten (62,8 %),
  • der Möglichkeit zu Home Office (62,4 %)
  • Gesundheits- und Fitnessangebote (43,2 %)

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