Expertenbeitrag

 Robert Russell

Robert Russell

CTO/Gründer, Senseye Ltd.

Security
Ist die Industrie 4.0 sicher?

Von Robert Russell 4 min Lesedauer

Die Industrie 4.0 eröffnet Herstellern enorme Möglichkeiten, mehr Effizienz und Transparenz in der Produktion zu erreichen. Gleichzeitig birgt sie aber auch ein Risiko – die Sicherheit. Cyberangriffe nehmen zu und können für die verarbeitende Industrie eine Vielzahl verheerender Folgen haben.

Sicherheitslücken können für Unternehmen gravierende Konsequenzen haben.(Bild:   / CC0)
Sicherheitslücken können für Unternehmen gravierende Konsequenzen haben.
(Bild: / CC0)

Erst vor Kurzem gab das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eine Warnung heraus, dass eine Ransomware im Umlauf sei, die selbst von aktuellen Virenscannern nicht identifiziert werden könne. Die Ransomware wird als E-Mail verschickt, bei der es sich scheinbar um eine Bewerbung auf eine offene Stelle im Unternehmen handelt. Wird das an die Mail angehängte PDF-Dokument geöffnet, installiert sich das Schadprogramm auf dem Rechner und fängt an, Dateien zu verschlüsseln. Erst nach Bezahlung eines Lösegelds werden diese dann wieder freigegeben. Kleine und mittelständische Unternehmen stellen für Cyber-Kriminelle mittlerweile ein lukrativeres Ziel als Privatpersonen dar, da die Summen, die hier erbeutet werden können, bei weitem höher sind. Die Folgen können sich für Unternehmen im produzierenden Sektor als fatal erweisen, wenn sie über Maschinen verfügen, die auch über das Netzwerk steuerbar sind.

Sobald die Ransomware im Netzwerk aktiv ist, sind wichtige Informationen wie Fertigungsdaten, Lieferdokumente oder Termine nicht mehr nutzbar. Bei fehlenden Fertigungsdaten ist die Konsequenz ein Stillstand der gesamten Produktion - mit den damit verbundenen Umsatz- und Reputationsverlusten.

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