Security
Resilient und autonom wie eine Raumstation

Ein Gastbeitrag von Paul Butnaru* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Gar nicht mal so abgespact: Zwischen dem Schutz eines Raumfahrtgeräts und dem von Unternehmenssystemen gibt es Verbindungen. Was die die internationale Raumstation ISS über den Schutz kritischer und weitgehend isolierter Unternehmens-IT lehrt.

Analog zur ISS sollten auch Unternehmen zum Schutz ihrer unternehmenskritischen Systeme die Prinzipien der Resilienz in den Vordergrund stellen.(Bild:  frei lizenziert / Foto von NASA auf Unsplash / Unsplash)
Analog zur ISS sollten auch Unternehmen zum Schutz ihrer unternehmenskritischen Systeme die Prinzipien der Resilienz in den Vordergrund stellen.
(Bild: frei lizenziert / Foto von NASA auf Unsplash / Unsplash)

Zumindest in den normalen Bereichen der Physik herrschen im Weltall grundsätzlich dieselben Naturgesetze wie auf dem Erdboden. Ähnlich verhält es sich mit der IT-Sicherheit an isolierten kritischen Standorten – in der Produktion, an abgelegenen Standorten oder im Internet of Things. Mit KI autonom Gefahren erkennen, sich redundant aufstellen und Ausfallszenarien schon in der Entwicklung einkalkulieren: Auf der ISS implementierte IT zeigt den Weg für die irdische IT-Sicherheit.

400 Kilometer über der Erde, an Bord der internationalen Raumstation ISS und im europäischen Columbus-Modul, verrichtet Dropcoal, ein komplexes wissenschaftliches Experiment, welches das rumänische Unternehmen Romanian In Space Engineering (RISE) entwickelt hat, seine täglichen Aufgaben und ist auf den Echtzeitbetrieb vom Boden aus angewiesen. Echtzeitoperationen erfordern jedoch einen Echtzeitschutz, der den strengen Cybersicherheitsstandards der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der National Space Administration (NASA) entspricht. Gesichert durch eine Extended Detection and Response (XDR) zeigt das Projekt: Resilienz und Autonomie sind die Eckpfeiler, um kritische Systeme im Weltraum abzusichern.