IoT-basierte Geschäftsmodelle
Warum Monetarisierung von IoT-Features allein nicht reicht

Ein Gastbeitrag von Nicole Segerer 5 min Lesedauer

Das IoT gewinnt an Dynamik und stellt Hersteller vor neue Herausforderungen. Steigende Kosten in der Produktentwicklung können über die Monetarisierung von IoT-Features allein kaum noch gedeckt werden. Wie lassen sich Services und Umsätze vor diesem Hintergrund ganzheitlich managen?

Wollen Firmen das IoT als übergeordnete Business-Strategie umsetzen, führt an automatisierten Managementplattformen sowie externen Ressourcen kein Weg vorbei.(Bild:  WangAnQi/iStock)
Wollen Firmen das IoT als übergeordnete Business-Strategie umsetzen, führt an automatisierten Managementplattformen sowie externen Ressourcen kein Weg vorbei.
(Bild: WangAnQi/iStock)

Das IoT wächst und wächst: Laut dem IoT and Edge Commercial Adoption Survey Report nutzen im Jahr 2023 insgesamt 64 Prozent der Unternehmen entsprechende Lösungen. Im Jahr zuvor lag diese Zahl noch bei der Hälfte (53 Prozent). Der sprunghafte Anstieg von über zehn Prozent spiegelt sich auch bei den Investitionen wider: 17 Prozent gaben im vergangenen Jahr zwischen einer und zehn Millionen Dollar für IoT und Edge Computing aus – mehr als doppelt so viel wie noch 2022.

Das IoT hat dabei einen universalen Effekt: In der Medizintechnik sorgt die Konnektivität von Geräten im Internet of Medical Things (kurz: IoMT) für Echtzeit-Diagnosen und die Fernüberwachung von Patienten. In der Gebäudeautomatisierung steigt die Nachfrage nach intelligenten Lösungen zum Management von Daten und ihrem Austausch zwischen Gebäudemanagern, Systembetreibern wie Beleuchtung, HLK und Sicherheit sowie Endnutzern. Im Energie- und Stromsektor wiederum hat sich Data Brokerage – die Übermittlung von Daten – längst als eigener Service etabliert.

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