Mirko Brandner, Arxan Technologies
IoT-Trends 2018: "IoT-Angriffe werden unser Leben bedrohen"

Von Julia Moßner 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Je mehr Geräte miteinander vernetzt werden, desto mehr steigt die Gefahr durch Cyberangriffe. Mirko Brandner vom Security-Spezialisten Arxan Technologies glaubt, dass das Jahr 2018 für viele Hersteller und Anwender böse Überraschungen bereit halten wird.

Mirko Brandner, Arxan Technologies: "IoT-Angriffe werden unser Leben bedrohen"(Bild:  Arxan)
Mirko Brandner, Arxan Technologies: "IoT-Angriffe werden unser Leben bedrohen"
(Bild: Arxan)

Neue raffinierte Angriffsmethoden auf Seiten der Cyberkriminellen sowie fahrlässige Sicherheitslücken bei den Software-Herstellern werden dafür sorgen, dass sich das Bedrohungspotenzial des IoT 2018 nochmals vergrößern wird.

Neue IoT-Technologien bieten neue Angriffsflächen

Die Vernetzung unserer Welt (vom Smart Home bis zur vernetzten Fabrik) nimmt seit Jahren kontinuierlich zu – und mit ihr die Angriffsfläche für Hacker und Cyberkriminelle. Ein Problem, das im kommenden Jahr sicherlich noch sichtbarer wird, ist die Tatsache, dass die Sicherheitsindustrie auf die rasante Ausbreitung des IoT noch nicht vorbereitet ist. Denn während die Cybersicherheit unserer Computer, Laptops und Smartphones allgegenwärtig diskutiert wird, werden die Cyberrisiken, die von den neuen IoT-Geräten ausgehen, noch immer stark vernachlässigt. Vernetzte TV-Geräte oder IP-Kameras, die oft mit Standardkennwörtern (oder überhaupt nicht) gesichert sind, werden im kommenden Jahr zur Zielscheibe werden. Hacker werden sie für Botnets oder Datendiebstahl missbrauchen. Aber auch IoT-Geräte mit Sensoren werden die Aufmerksamkeit der Hacker 2018 vermehrt auf sich ziehen. So könnten z.B. Drohnen mit Schall zum Absturz gebracht werden oder Medizingeräte mit Infrarotsignalen manipuliert werden.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung