Dr. Martin Klapdor, Netscout IoT-Trends 2018: DNS-Verfügbarkeit, NB-IoT, Virtuelle Infrastrukturen und Service Assurance
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Einer unserer neuesten Experten, Dr. Martin Klapdor von Netscout, nennt vier technologische Entwicklungen, die das Jahr 2018 prägen und dem IoT zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen werden.
Die Blockchain eroberte sich in diesem Jahr den Titel des Gamechangers für die Datenübertragung im Netz. Denn die Kette aus Daten kommt in nahezu jeder Branche zur Anwendung und soll die Datenübertragung nahezu fälschungssicher und transparent gestalten. Der Hype um die Blockchain wird dementsprechend auch 2018 keinen Abriss finden. Dennoch gibt es bei der Anwendung einen wesentlichen Aspekt zu beachten – und zwar wenn es um die Vernetzung von Endgeräten im IoT geht. Bis 2020 sollen bereits zwanzig Prozent aller IoT-Implementierungen grundlegende Blockchain-Dienste nutzen. Doch die zunehmende Anzahl an IoT-Geräten bedeutet wiederum einen Anstieg an DNS-Anfragen und DNS-abhängigen Diensten. Ist der DNS-Dienst jedoch nicht erreichbar, kann die Blockchain den nächsten Teil der Kette nicht abrufen und wird gestört. Die DNS-Funktionstüchtigkeit hat also einen entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Blockchain. DNS-basierte Cyberattacken sollten daher als größtes Gefahrenpotenzial im nächsten Jahr angesehen werden.
Narrowband-IoT bildet die Brücke zu 5G
5G soll das Netz werden, das dem IoT zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen wird. Das Netz der fünften Generation soll schneller, besser und stromsparender sein. Bis 2020 erwartet Gartner weltweit 30 Milliarden vernetzte Geräte. 2017 waren es bereits etwa acht Milliarden. Erste Feldtests von Telko-Anbietern und Ausrüstern waren erfolgreich mit Ping-Zeiten von unter einer Millisekunde, entsprechende 5G-fähige Hardware gibt es sogar bereits. Doch vor 2025 ist mit dem Netz der Zukunft erst mal nicht zu rechnen.
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