Digitalisierung
IoT-Tracker erfasst Zustandsdaten von E-Lastenrädern

Von Diane Schulte* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

E-Lastenräder entwickeln sich in der Logistik zu einer Alternative für die letzte Auslieferungsmeile. Damit es weniger Ausfälle gibt, könnten IoT-Lösungen auftretende Schäden frühzeitig erkennen.

Das E-Lastenrad Loadster von Citkar im Einsatz bei Ausliefertätigkeiten eines „Götterboten“ des Hamburger KEP-Dienstleisters Hermes.(Bild:  Citkar)
Das E-Lastenrad Loadster von Citkar im Einsatz bei Ausliefertätigkeiten eines „Götterboten“ des Hamburger KEP-Dienstleisters Hermes.
(Bild: Citkar)

Verstopfte Innenstädte und Parkprobleme sind für Logistiker und Kurierdienste ein Nadelöhr in der Lieferkette. In München, Berlin und Hamburg zum Beispiel müssen Pendler für eine normalerweise 30-minütige Fahrt wegen Staus 60 Minuten einplanen. In diesen Staus stecken auch die Kurierdienste fest, geraten unter Zeitdruck, stoßen unnötig CO2 aus – und die explodierenden Benzinpreise machen der Kalkulation einen Strich durch die Rechnung.

Ein Grund, warum das Interesse an gewerblich eingesetzten E-Lastenrädern steigt. Sie könnten an zentralen Hubs außerhalb der stauträchtigen Innenstädte Waren aufnehmen und sie auf der letzten Transportmeile am Stau vorbei ausliefern. Eine Studie der KU und der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass der Einsatz von Lastenfahrrädern für die Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile Potenzial hat. In München ließe sich laut Studie jedes vierte Paket mit Lastenrädern ausliefern. In Regensburg beträgt der durchschnittliche Anteil am Paketaufkommen sogar etwa 37 Prozent. Damit würden auch die CO2-Emissionen um 14 beziehungsweise 17 Prozent sinken.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung