Zukunftsperspektiven
IoT auf Wachstumskurs: Chancen für deutsche Start-ups?

Ein Gastbeitrag von Florian Bogenschütz* 4 min Lesedauer

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Der Markt für IoT-Lösungen wächst rasant. Cybersicherheit sowie Datenschutz und die Einhaltung der DSGVO sind für den Erfolg von IoT-Anwendungen in deutschen Unternehmen entscheidend. Welche Chancen und Hindernisse ergeben sich für junge, wachstumsorientierte Unternehmen?

Die IoT-Landschaft bietet eine Fülle von Möglichkeiten für deutsche Start-ups, die mit innovativen Lösungen neue Wege beschreiten wollen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die IoT-Landschaft bietet eine Fülle von Möglichkeiten für deutsche Start-ups, die mit innovativen Lösungen neue Wege beschreiten wollen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Deutschland ist ein starker Player im industriellen IoT-Markt mit einer breiten Palette von Lösungen und einer hohen Akzeptanz für IoT-Technologien in der Industrie. Der Markt für industrielles IoT in Deutschland wird voraussichtlich im Jahr 2024 einen Umsatz von etwa 10,43 Milliarden Euro verzeichnen, laut aktuellen Prognosen von Statista. Zudem wird bei dem Umsatz in diesem Marktsegment eine jährliche Wachstumsrate von 11,84 Prozent (CAGR 2024-2028) prognostiziert. Dies führt zu einem erwarteten Marktvolumen von etwa 16,32 Milliarden Euro im Jahr 2028, wobei der größte Teil des Umsatzes in China generiert wird. Wie können deutsche Firmen, insbesondere Jungunternehmen, dafür sorgen, etwas von diesem Kuchen abzubekommen?

Cybersicherheit als Basis für den Erfolg

Grundsätzlich befinden sich deutsche Unternehmen durchaus in einer günstigen Ausgangsposition auf dem IoT-Markt, sollten aber einige Faktoren beachten, um dauerhaft vom Aufschwung zu profitieren. So spielt Cybersicherheit eine zentrale Rolle für den Erfolg von IoT-Anwendungen: Ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen kann die weitreichende Vernetzung von Geräten Einfallstore für Cyber-Attacken bieten. Angesichts der wachsenden Bedrohungslage durch Cyber-Kriminelle ist es unerlässlich, Sicherheitsmaßnahmen zu priorisieren. Produkte müssen durch zeitgemäße Maßnahmen gegen Cyberangriffe geschützt werden, beispielsweise durch das Implementieren von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, regelmäßigen Software-Updates und Multi-Faktor-Authentifizierung. Zudem sollten IoT-Geräte und -Systeme nach international anerkannten Standards wie dem ISO/IEC 27001 Framework oder den Richtlinien des Nist Cybersecurity Frameworks entwickelt werden. Diese Sicherheitsstrategien schützen nicht nur Anwender, sondern stärken auch das Vertrauen in die Marken der Hersteller von IoT-Lösungen und minimieren Risiken, die durch Sicherheitsvorfälle entstehen können.