Die acht wichtigsten Konnektivitätslösungen
IoT-Konnektivität: ein Leitfaden durch den Buzzword-Dschungel – Teil 2

Ein Gastbeitrag von Knud Kegel* 5 min Lesedauer

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Um Konnektivität im Internet of Things herzustellen, gibt es viele Optionen, die sich teilweise stark unterscheiden. Zur Orientierung bei der Schaffung von IoT-Konnektivität, gib der zweite Teil dieses Leitfadens einen Überblick über die gängigsten Lösungen.

Welches Netzwerk das richtige ist, hängt in erster Linie von der IoT-Anwendung ab. (Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Welches Netzwerk das richtige ist, hängt in erster Linie von der IoT-Anwendung ab.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Teil eins der Serie zur IoT-Konnektivität hat alle wichtigen Rahmenbedingungen vorgestellt. In diesem Teil geht es nun um die passenden Lösungen. Insgesamt gibt es acht Verbindungsoptionen, die von IoT-Herstellern häufiger verwendet werden. Sie haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Welches Netzwerk das richtige ist, hängt in erster Linie von der Anwendung ab. So gelten beispielsweise für Wearables andere Anforderungen als für Transponder in der Logistik oder Sensoren in der Industrie. Die folgende Übersicht stellt die Konnektivitätslösungen kurz vor und nennt ihre Stärken und Schwächen. Ein Überblick mit technischen Angaben wie Datendurchsatz oder Stromverbrauch ergänzt diese Liste.

Mobilfunk

Mobilfunknetze sind weltweit verfügbar und deshalb eine beliebte und verbreitete Option für IoT-Konnektivität. Für ihre Nutzung ist eine SIM-Karte oder eSIM notwendig, die bei Bedarf ein europa- oder sogar weltweites Roaming unterstützen muss. Die modernen Varianten 4G/LTE und 5G sind für die Übertragung von großen Datenmengen geeignet. Zudem unterstützen die meisten SIMs den Fallback auf den 2G-Mindeststandard für Mobilfunk (kurz: GSM). Er erlaubt zwar nur schmalbandige Datenübertragungen, ermöglicht aber eine Verbindung auch bei Fehlen von 4G oder 5G in bestimmten Regionen. Zusätzlich haben die großen Telefonanbieter spezielle Maschinennetze aufgebaut, die Datenübertragungen im Internet der Dinge möglich machen. Dazu gehören LTE-M, Cat-M1 und NB IoT.