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Cognitive Process Automation: IoT-basierte Wartung mit KI transformieren

Von Thomas Joos 8 min Lesedauer

In modernen Fertigungsumgebungen verändert die Kombination von IoT und KI die Wartung und Instandhaltung. Welche Rolle spielt dabei Cognitive Process Automation?

Die Verbindung von IoT und KI ermöglicht eine automatisierte Echtzeitlogik: Cognitive Process Automation steigert unter anderem die Ausfallsicherheit und ermöglicht eine vorausschauende Produktionskultur.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Verbindung von IoT und KI ermöglicht eine automatisierte Echtzeitlogik: Cognitive Process Automation steigert unter anderem die Ausfallsicherheit und ermöglicht eine vorausschauende Produktionskultur.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In modernen Fertigungsumgebungen reicht klassische Automatisierung nicht mehr aus. Maschinen laufen vernetzt, Daten fließen kontinuierlich, Produktionsprozesse reagieren auf minimale Änderungen in Echtzeit. Die Integration von künstlicher Intelligenz und Internet of Things bildet den technologischen Kern dieses Wandels. Dabei entsteht ein digitales Nervensystem, das Fehler nicht nur dokumentiert, sondern vorausschauend erkennt, bewertet und eigenständig behebt.

Vom Sensor zur Entscheidung: Daten werden intelligent

IoT-Anwendungen generieren permanent Zustandsinformationen über Maschinen und Anlagen. Temperatur, Druck, Vibration, Auslastung, Taktzeiten oder Verschleißindikatoren liefern eine umfassende Momentaufnahme des Produktionsgeschehens. Doch Daten allein schaffen keinen Mehrwert. Durch KI können sie jedoch einfacher zu Handlungsauslösern werden. Algorithmen erkennen Muster, analysieren Anomalien und prognostizieren drohende Ausfälle. Damit wandelt sich die Rolle der Datenverarbeitung grundlegend. Sie verlässt zentrale Systeme und verlagert sich an den Rand des Netzwerks, direkt zu den Maschinen und Sensoren.