Interview mit Andreas Jamm, Boldly Go Industries
IoT-enabled Commerce: "Maschinen werden sich perspektivisch das in ihrer Situation beste verfügbare Angebot suchen"

Von Sebastian Human 3 min Lesedauer

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Im Gutenberg Digital Hub initiierte die Technologieberatung Boldly Go Industries vor kurzem eine neue Fokus- und Anwendergruppe für die Themengebiete Industrial Internet of Things und Industrie 4.0. Ein Gespräch mit Andreas Jamm über technologische Entwicklungen und Marketing.

"Auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern."(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
"Auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern."
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Herr Jamm, was zeichnet „Digitales Marketing“ eigentlich aus?

Das digitale Marketing wird generell bestimmt durch mehr Devices, mehr Things, mehr Data, mehr AI und mehr und individuelleren Zugang. Personalisierung schlägt zunehmend Standardisierung: Das zeigt sich sowohl in der Ansprache von Markt und Kunden als auch in den Produkten selbst. Kundenwünsche werden erst mit Customized Products oder Smart Services wirklich befriedigt. Aber auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern, denen beispielsweise vollautomatisierte Online-Marktplätze gegenüberstehen und diese befriedigen. Maschinen werden sich perspektivisch das in ihrer Situation beste verfügbare Angebot suchen, bestellen und auch direkt bezahlen.