Ein Trio für die Industrie 4.0
IoT, Cybersecurity und Nachhaltigkeit krempeln ganze Branchen um

Ein Gastbeitrag von Ewald Munz* 5 min Lesedauer

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Die Entwicklungen im Rahmen der Smart Factory ziehen neue Anforderungen für Unternehmen nach sich. Durch die Kombination von Cybersecurity mit Nachhaltigkeitszielen können Unternehmen die Instrumente der Digitalisierung für sich nutzen, um sich zukunftssicher aufzustellen.

Parallel zum Sicherheitsaspekt spielte die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Parallel zum Sicherheitsaspekt spielte die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Industrie erlebte in den letzten Jahren eine umfassende Digitalisierung. Mehr als zehn Jahre ist es her, dass der Begriff Industrie 4.0 ins Rampenlicht rückte. Im Mittelpunkt dieser neuen Industrie 4.0 steht die Smart Factory: die intelligente, vernetzte Fabrik, die auf dem Internet of Things basiert und das produzierende Gewerbe von Grund auf veränderte. Produktionsmethoden, die nicht mehr zeitgemäß sind, sollen in der Smart Factory durch intelligente, miteinander vernetzte Produktionssysteme und -anlagen ersetzt werden. Die Unternehmen profitieren von schlankeren und optimierten Prozessen.

Die Vernetzung der Produktionsanlagen und Fabriken brachte aber auch Nachteile mit sich: In der darauffolgenden Zeit häuften sich Cyberangriffe und Unternehmen aller Größen wurden zu deren Zielscheibe. Doch die Integration von Software zog Angriffsszenarien nach sich, die bereits aus der IT bekannt waren. Unabhängig von der Unternehmensgröße ziehen derartige Attacken teils enorme wirtschaftliche Schäden nach sich – wenn durch den Angriff beispielsweise die Produktion über längere Zeit stillstehen muss. Dadurch wurde schnell klar, dass die Smart Factory um umfassende IT- und OT-Security-Lösungen nicht herumkommen wird. OT-Sicherheit bezeichnet Praktiken und Technologien, welche zum Schutz von Systemen, Anlagen und Informationen und zur Überwachung von Geräten, Prozessen und Ereignissen dienen. Parallel zum Sicherheitsaspekt spielte die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle, und mit ihr auch der Wunsch nach einer grünen, möglichst CO2-neutralen Produktion.