Grundlagen
IoT-Basics: Neue Geschäftsmodelle auf Datenbasis

Von Jürgen Schreier 9 min Lesedauer

Basierend auf Laufzeitdaten von Komponenten und Maschinen können verschiedene Analysen vorgenommen werden (Störungen, Stillstände oder Zustände). Die Auswertungen lassen sich dann zur Entwicklung neuer datenbasierter Dienstleistungen nutzen.

Methoden aus Data-Mining und Statistik helfen, Daten zur Anlagenüberwachung und -optimierung zu nutzen.(Bild:   / CC0)
Methoden aus Data-Mining und Statistik helfen, Daten zur Anlagenüberwachung und -optimierung zu nutzen.
(Bild: / CC0)

Wenn Komponenten oder Maschinen wie im Artikel "Selbstbeschreibung von Maschinen und Anlagen" dargestellt, Selbstbeschreibungen erhalten, die auf eingebetteten Systemen, Einplatinen-Computern [III.12] oder anderen Rechnern in der Fertigung abgelegt werden, bietet es sich an, auch Laufzeitdaten aus dem Betrieb zu speichern. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Hardware können diese Daten auf den jeweiligen Geräten vorverarbeitet werden.

Basierend auf den Daten sind dann neue Services möglich, z.B. Auswertungen in Bezug auf Störungen und Stillstände oder den Zustand von Maschinen und Komponenten. Neue Geschäftsmodelle können dann neue datenbasierte Dienstleistungen sein [III.13], z.B. dass ein Komponentenlieferant auf Basis der Kenntnis der anstehenden Ausfälle die Ersatzteilbewirtschaftung für seine Kunden übernimmt und so die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen verbessert.