Geht nur so! Die smart Factory braucht smarte Daten

Quelle: VDW / Daniel Schauber 5 min Lesedauer

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Wenn es um die digitale Fabrik geht, heißt das zwangsläufig, dass Maschinen miteinander kommunizieren müssen. Einheitliche Schnittstellen machen es möglich ...

Im September findet die EMO Hannover wieder statt. Nach wie vor ist das Thema Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Anlagen brandheiß. Hier erklären Experten vorab, was sich gerade tut und was es teilweise auf der Messe zu sehen geben wird ...(Bild:  VDW)
Im September findet die EMO Hannover wieder statt. Nach wie vor ist das Thema Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Anlagen brandheiß. Hier erklären Experten vorab, was sich gerade tut und was es teilweise auf der Messe zu sehen geben wird ...
(Bild: VDW)

Je intelligenter ein Unternehmen Daten nutzt, desto größer ist der Gewinn. Das wissen nicht nur internationale Softwarekonzerne wie Google, Meta und Microsoft, sondern auch die Industrie. Dabei entsteht durch kluge Vernetzung der Daten der größte Mehrwert. Deshalb geraten Schnittstellenstandards, die eine herstellerübergreifende Kommunikation der Maschinen und den reibungslosen Austausch von Messergebnissen in der Fabrik gewährleisten, verstärkt in den Fokus. Denn die Frage lautet, wie sich das Meiste aus den Daten herausholen lässt. Antworten auf diese zentrale Frage wird die EMO Hannover 2025 vom 22. bis 26. September geben. Auf dieser Weltleitmesse für Produktionstechnologie kann man sich deshalb unter dem Motto „Innovate Manufacturing.“ mit den neuesten Trends der industriellen Produktion vertraut machen.

Daten avancieren vom Nebenprodukt zum Schatz

Jede Maschine erzeugt riesige Mengen an Daten. Früher galten sie als Nebenprodukt. Doch heute sind diese ehemaligen Randinformationen ein unverzichtbarer Rohstoff, mit dessen Hilfe die Fertigung effizienter werden kann. So können sich produzierende Unternehmen auch in Zeiten von Fachkräftemangel und hohem internationalem Konkurrenzdruck den entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern. Zusätzlich lassen sich durch smarte Datennutzung Emissionen reduzieren und die Nachhaltigkeit der Produktion erhöhen, um den steigenden regulatorischen Herausforderungen zu begegnen. Daten können jedoch nur dann optimal genutzt werden, wenn es eine barrierefreie Kommunikation der Maschinen untereinander gibt.

OPC UA dient als Weltsprache der Produktion

Eine solche „Weltsprache der Produktion“ in einer vernetzten Fabrik ermöglicht bereits der offene Schnittstellenstandard OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture). OPC UA, auf dem die universelle Schnittstelle „UMATI“ (Universal Machine Technology Interface) basiert, gewährleistet die Interoperabilität von Maschinen und Anlagen, die sich per Plug & Work nach Bedarf verketten und umgestalten lassen – und das plattformunabhängig und eben herstellerübergreifend. „OPC UA ermöglicht die Interoperabilität zwischen unterschiedlichsten Maschinen und Systemen, unabhängig vom Hersteller“, bestätigt Heiko Wenzel-Schinzer, Chief Digital Officer (CDO) des Messtechnikspezialisten Wenzel Group mit Sitz im fränkischen Wiesthal. Das schaffe die Basis für eine vollständig vernetzte Produktion, in der Messergebnisse direkt in die Prozesssteuerung einfließen könnten. Vorteile sind weniger Fehlerquellen, schnellere Reaktionszeiten bei Abweichungen und eine gesteigerte Effizienz in der Fertigung.

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