Leybold/Wartung von Vakuumpumpen
Instandhaltung mit Augmented Reality

Von Beate Christmann 2 min Lesedauer

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Der Vakuumpumpenhersteller Leybold testet das Anwendungspotenzial von Augmented Reality (AR). Große Potenziale sieht das Unternehmen in den Bereichen Schulung und Service, beispielsweise durch den Blick ins Pumpeninnere oder einen interaktiven Benutzersupport. Bei den Pilotanwendungen kommen sowohl AR-Apllikationen für Smartphone und Tablet, als auch eine AR-Brille zum Einsatz.

Blick ins Innere einer Vakuumpumpe: Leybold testet das Anwenderpotenzial von Augmented Reality (AR) und verspricht sich vor allem für die Bereiche Schulung und Service positive Effekte.(Bild:  Leybold)
Blick ins Innere einer Vakuumpumpe: Leybold testet das Anwenderpotenzial von Augmented Reality (AR) und verspricht sich vor allem für die Bereiche Schulung und Service positive Effekte.
(Bild: Leybold)

Die Implementierung neuer Technologien im Unternehmen erfordern Mut und Kreativität. Beides bringt nun Leybold auf und testet, nach eigener Aussage als erster Vakuumpumpenhersteller überhaupt, die Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality (AR) für die Instandhaltung. Die größten Optimierungspotenziale sieht Leybold in den Kernbereichen Training und Service: Servicetechnikern werden bei ihren Maßnahmen nützliche Zusatzinformationen und Darstellungen, teilweise in 3D, eingeblendet – sie können ihre Serviceaufgaben häufiger erledigen, ohne Fachkräfte zu kontaktieren. Und der Einblick in das Pumpeninnere beispielsweise erleichtern das Lernen und die Ausbildung.

Ziel: Geringere Fehlerquoten bei Servicemaßnahmen

„Wir sehen für Augmented Reality gerade bei industriellen Prozessen ein großes Anwendungspotenzial. Anstatt die Anweisungen einem Handbuch zu entnehmen, haben etwa Auszubildende die gesamte Prozedur auf dem Objekt real im Visier“, führt Eckart Roettger, Präsident von Industrial Vacuum Service, aus. Bei den Pilotanwendungen kommen die realistischen Darstellungsmöglichkeiten von AR-Applikationen auf Smartphones und Tablets zur Geltung: Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Sichtfeld der Techniker sollen eine geringere Fehlerquote zur Folge haben. Durch die visuelle Unterstützung und die Einblendung interaktiver Inhalte mit verständlichen Handlungsanleitungen sowie Checklisten minimiert sich nach Vorstellung von Leybold der Trainingsaufwand für die Techniker.

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