Gesündere Reaktion

Polyurethan kann ohne Isocyanat auskommen!

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Mit Fraunhofer-Kollegen in die NIPU-Einsatzpraxis

Dicarbamate werden übrigens beim Projektpartner Fraunhofer Umsicht mithilfe eines Hochdruckverfahrens hergestellt. Bei 50 bar Druck werden dabei Methanol und CO2 mit Diaminen zu Dicarbamaten synthetisiert. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) entwickelt parallel die möglichen Recyclingverfahren für gebrauchte Polyurethane, die dann beispielsweise aus alten Schaumstoffen stammen und so wieder zu neuen PUR-Produkten verarbeitet werden können. Damit leisten die Projektpartner nicht zuletzt einen Beitrag, in diesem Bereich eine nachhaltigere und möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft ohne Treibhausgasemissionen auf die Beine zu stellen. Als erste Anwendung haben die Fraunhofer-Forscher übrigens die Herstellung von biokompatiblen Katheterschläuchen für die Medizintechnik (Bild) ins Visier genommen. Das Fraunhofer IFAM nutzt dafür das variable Baukastensystem für die Entwicklung von Klebstoffen, um Kanülen am Schlauch zu befestigen.

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