Konnektivität
Innovationsschub durch Mobilfunknetze für das IIoT

Ein Gastbeitrag von Martin Giess* 5 min Lesedauer

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Das Industrial IoT führt das Internet der Dinge und Industrie 4.0 zusammen. Es verbindet lernfähige Maschinen mit Big-Data-Technologie, Sensorik und Automatisierungstechnik. Die Vernetzung der digitalen Maschinenwelt über Mobilfunktechnik spielt eine wichtige Rolle.

Raus aus der Leitung: Mobilfunknetze bieten auch für IIoT-Datenpakete eine interessante Alternative zum kabelgebundenen Internet.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Raus aus der Leitung: Mobilfunknetze bieten auch für IIoT-Datenpakete eine interessante Alternative zum kabelgebundenen Internet.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Der Einsatz von Mobilfunknetzen im IoT führt zu innovativen Anwendungen, die bereits vorhandene Netzinfrastrukturen nutzen und dadurch zuverlässig und sicher sind. Der Vorteil von Mobilfunknetzen ist, dass sie überall verfügbar sind – man muss sich nur mit ihnen verbinden. Dadurch können Hersteller die Abdeckung maximieren, stabile Verbindungen auch mobil aufrechterhalten und mit Low Power Wide Area Networks, kurz LPWAN, die Akkulaufzeit ihrer IoT-Geräte maximieren.

Low Power Wide Area Networks

Herkömmliche Mobilfunknetze sind für den Aufbau spontaner Verbindungen zwischen Handys optimiert. Sie prüfen ständig, ob Anrufe eingehen, registrieren aktiv Funksignale und senden regelmäßig Tracking Area Updates, TAU abgekürzt. So teilen sie dem Netzwerk mit, wo sie sich befinden. Aus diesem Grund verbrauchen sie auch dann viel Strom, wenn sie nicht in Gebrauch sind.