Studie des BSI
Informationssicherheit als Erfolgsfaktor für Smart Citys

Von Ira Zahorsky 4 min Lesedauer

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) startete im Frühjahr 2020 eine Studie zu den IoT-Infrastrukturen in acht deutschen Städten. Dabei werden vier bestehende Projekte in puncto Informationssicherheit analysiert und vier neue von Beginn an begleitet.

Im Rahmen der Studie „Secure Municipal Internet of Things Infrastructures“ will das BSI Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für künftige Smart-City-Sicherheitsstandards entwickeln.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Im Rahmen der Studie „Secure Municipal Internet of Things Infrastructures“ will das BSI Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für künftige Smart-City-Sicherheitsstandards entwickeln.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Großstädte stehen oft im Fokus, wenn es um das Thema Smart City geht. Doch auch Städte, die finanziell und personell weniger gut aufgestellt sind, statten ihre Infrastruktur im Zuge einer modernen Stadtentwicklung mit Internet-of-Things-Anwendungen aus, um sie für die Bürger attraktiver zu machen. Haßfurt, Kaiserslautern, Solingen und Wolfsburg nehmen bereits seit Mitte 2019 an einem Smart-City-Modellprojekt des Bundesinnenministeriums (BMI) teil. Diese Städte analysiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun seit diesem Frühjahr im Hinblick auf deren Informationssicherheit im Rahmen der Studie „SMIoTI (Secure Municipal Internet of Things Infrastructures)“. „Ich bin den Städten Haßfurt, Kaiserslautern, Solingen und Wolfsburg dankbar, dass sie unseren Experten alle Informationen zu ihren innovativen IoT-Projekten zur Verfügung stellen“, freut sich so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Delbrück, Dresden, Paderborn und Ulm stehen dagegen noch am Anfang ihrer Umgestaltung zur Smart City. Diesen Prozess begleitet das BSI bei der Konzeptionierung und Umsetzung. „Wir können sehr früh Informationssicherheit für Smart Citys mitgestalten. Als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes wollen wir mit Hilfe dieser Studie Maßnahmen und Handlungsempfehlungen als Basis für zukünftige Standards entwickeln und so die Informationssicherheit kommunaler IoT-Infrastrukturen in ganz Deutschland mitgestalten“, so Schönbohm. Die Studie wird bis in die zweite Jahreshälfte 2021 andauern.