Prozessautomatisierung Industrie 4.0: Wie 5G-Campusnetze und digitale Zwillinge zusammenspielen
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Im Kontext von 5G-Campusnetzen stoßen Unternehmen immer wieder auf digitale oder virtuelle Zwillinge. Wo können Unternehmen digitale Zwillinge einsetzen, was ist bei der Planung zu beachten, wann lohnt sich eine Investition und warum ist Konnektivität so wichtig?
Der digitale oder virtuelle Zwilling ist einer der ersten und auch zentralsten Anwendungsfälle, wenn Unternehmen in der Produktions-, Logistik-, Automobil- oder Energiebranche ihre Prozesse automatisieren. Dabei wird ein digitales Modell, also ein Zwilling, von einem oder mehreren Industrieprozessen erstellt – etwa in der Fabrik, in einem Logistikzentrum oder einem Kraftwerk. Firmen nutzen dieses virtuelle Abbild einerseits zur Echtzeitüberwachung der Prozessschritte und -qualität, aber auch zur besseren Planung, Simulation und Optimierung der Prozessergebnisse. Ein 5G-Campusnetz liefert die dafür notwendige zuverlässige, sichere und performante Konnektivität, um die für den digitalen oder virtuellen Zwilling notwendigen Daten von Maschinen, Robotern oder Arbeitern abzugreifen.
Mit digitalen Zwillingen 5G-Campusnetze planen
Der digitale Zwilling kann aber auch für die Planung und Installation des 5G-Campusnetzes eingesetzt werden. Dabei werden Installationsszenario, eingesetzte Hardwarekomponenten und Konfiguration vorab optimiert, ohne später Kompromisse bei der Konnektivität in der Produktionshalle eingehen zu müssen. Das erleichtert es Industrieunternehmen, ein passendes Funknetz zu realisieren, das essenziell für die Modernisierung der Produktion ist. Auch Installationskosten und -zeit werden dadurch reduziert. Laut einer Analyse von McKinsey von Ende 2022 kann der digitale Zwilling zu einer bis zu 10-prozentigen Gewinnerhöhung führen sowie zu einer bis zu 50-prozentigen Verkürzung der Markteinführungszeit und einer bis zu 25-prozentigen Erhöhung der Produktqualität.
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