Digitale Transformation
Industrie 4.0 vs. IT-OT-Landschaft – ein Vorgehen schafft Klarheit

Ein Gastbeitrag von Max-Ferdinand Stroh & Sebastian Kremer* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Für viele Unternehmen steht fest, dass die Digitalisierung der Produktion unabdingbar ist. Diesem Wandel stehen aber oft Systemhürden und das Budget gegenüber. Wie eine Grundlage für die digitale Transformation geschaffen wird, zeigt ein neues Forschungsprojekt.

Das Forschungsprojekt Marry IT schafft mit vier Schritten Klarheit zu möglichen IoT-Anwendungen und zeigt, welchen Aufwand und Nutzen diese haben.(Bild:  gemeinfrei // Pixabay)
Das Forschungsprojekt Marry IT schafft mit vier Schritten Klarheit zu möglichen IoT-Anwendungen und zeigt, welchen Aufwand und Nutzen diese haben.
(Bild: gemeinfrei // Pixabay)

Für viele Unternehmen ist klar: Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss seine Produkte und Prozesse digitalisieren. Industrie 4.0 ist das Synonym für die Digitalisierung der Produktion mit dem Ziel zunehmend volatilen Märkten, neuen Kundenanforderungen, kleinen Stückzahlen und Risiken, etwa Lieferengpässen, gerecht zu werden. Dabei gilt es einige Hürden zu überspringen: Einerseits die vorhandene Systemlandschaft im Unternehmen, andererseits das vorhandene Budget.

Vernetzung von IT und OT als Grundlage der Industrie 4.0

Die Systemlandschaft besteht aus den sogenannten IT- und OT-Systemen. Die OT (Operational Technology) enthält alle Systeme auf dem Shopfloor eines Unternehmens. Das sind etwa Maschinen, Scanner, Waagen oder Fahrzeuge. Zu den IT-Systemen werden - auch wenn sie mitunter auf dem Shopfloor eingesetzt werden - alle Systeme des ‚Office‘-Floors gezählt. Das sind beispielsweise das Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System), das Manufacturing-Execution-System (MES) oder auch eine IoT-Plattform. Die Grundlage für Industrie 4.0 ist eine erfolgreiche IT-OT-Integration, also die Vernetzung der IT- mit der OT-Landschaft eines Unternehmens (auch als IT-OT-Convergence bezeichnet).