Körperschallsensorik
InDTact: Mit Sensorik zum "Machine Feeling"

Von Lisa Marie Waschbusch 4 min Lesedauer

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Das Würzburger Unternehmen iNDTact hat sich der Zustandsüberwachung über Körperschallsensorik verschrieben. Wie ein Nervensystem sollen die Sensoren Maschinen von außen das Fühlen ermöglichen. Fünf Jahre nach der Gründung hat iNDTact viel erreicht, aber auch noch viel vor – allen voran: weiter wachsen.

iNDTact ist längst kein Startup mehr: Fünf Jahre nach der Gründung haben die Würzburger mit ihren Sensoren in der Industrie Fuß gefasst.(Bild:  iNDTact)
iNDTact ist längst kein Startup mehr: Fünf Jahre nach der Gründung haben die Würzburger mit ihren Sensoren in der Industrie Fuß gefasst.
(Bild: iNDTact)

Von Startup-Allüren ist beim Würzburger Unternehmen iNDTact nichts zu spüren: kein Tischkicker, keine Hängematten oder Bierkästen. Die einzige Spielerei steht im Flur vor den Büros: eine auf den ersten Blick "ganz normale" Kaffeemaschine. Sie sei tatsächlich nur eine Spielerei, zeige aber in welche Richtung es bei iNDTact geht, erklärt Dr. Raino Petricevic, technischer Geschäftsführer von iNDTact. An der Rückseite der Maschine ist ein blauer Sensor befestigt, der informiert, wenn der Maschine etwas fehlt. Denn fühlen wie ein Mensch, das sollen auch die Sensoren von iNDTact können. Während Petricevic die Funktionsweise beschreibt, fällt daher auch nicht ohne Grund der Begriff „Industrie 4.0“.

Die Idee, aus der Sensortechnologie ein Geschäft zu entwickeln, kam Petricevic 2011. Bereits seit 2001 betrieb der Diplom-Physiker Entwicklung auf dem Gebiet, vor der Gründung tüftelte er sogar im heimischen Keller an neuen Materialmischungen. Er sah großes Marktpotential in "seiner" Sensortechnologie und wollte sie um jeden Preis auf den Markt bringen. Im Innovations- und Gründerzentrum Würzburg traf er schließlich auf den Betriebswirt Clemens Launer, der heute der kaufmännische Kopf des Duos ist. 2013 gründeten sie gemeinsam die iNDTact GmbH.