Mensch und "Sentroller"
Im Internet der Dinge geht's gar nicht um Dinge

Von Jürgen Schreier 16 min Lesedauer

Für Cees Link geht es auch im IoT um den Menschen - nämlich darum, was dieser von den vielen neuen Dienstleistungen hat (oder auch nicht). Der Connectivity-Pionier wagt einen Blick über den technischen Tellerrand hinaus und stellt fest: Das IoT führt zu einem Wertewandel und zu gesellschaftlichen Veränderungen.

Smart-Home-Lösungen benötigen Ultra-Low Power-Netzwerke. Basis dafür ist die IEEE 802.15.4 Wireless-Technologie (ZigBEE). (Bild:  Qorvo)
Smart-Home-Lösungen benötigen Ultra-Low Power-Netzwerke. Basis dafür ist die IEEE 802.15.4 Wireless-Technologie (ZigBEE).
(Bild: Qorvo)

Das Internet der Dinge (IoT) ist ein modernes Buzzword, das hohe Erwartungen weckt und mit Sicherheit erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben wird. Aber mit welchen Auswirkungen müssen wir konkret rechnen? Wird das IoT aufregend sein oder eher beängstigend? Wird es uns helfen und wobei? Wer wird durch die IoT-Revolution gewinnen, wer verlieren? Dies sind zweifellos wichtige Fragen, vor allem wenn man bedenkt, dass das IoT ebenso große gesellschaftliche Auswirkungen haben kann (dürfte?) wie der Computer und das Internet. Vielleicht sogar noch größere.

Beim Internet der Dinge geht es um Dienste

Beginnen wir mit dem Namen selbst, denn ist ein wenig verwirrend. Der Begriff "Internet der Dinge" wurde ursprünglich als Unterscheidungsmerkmal zum Internet, wie wir es heute kennen, benutzt, das manchmal auch als "Internet der Menschen" bezeichnet wird. Da aber das Internet der Dinge dasselbe Netzwerk wie das Internet der Menschen nutzt, bevorzugten einige Unternehmen den Ausdruck "Internet of Everything (IoE)", der wahrscheinlich eine genauere Beschreibung des Sachverhalts ist. Dieser Begriff hat konnte sich aber nicht durchsetzen - vielleicht, weil "Alles" einfach nicht spezifisch genug ist.

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