Expertenbeitrag

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik, Professionelle Kommunikation

Humanoide Roboter
Humanoide Roboter dringen überaus gelenkig in die Welt des Menschen

Von Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde 5 min Lesedauer

Zunehmend agieren menschenähnliche Roboter in Umgebungen, die bisher nur für den Menschen geschaffen waren. Mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wird sich die VDI-Zukunftskonferenz „Humanoide Roboter 2016“ beschäftigen, die am 13. und 14. Dezember in Aschheim bei München stattfindet.

Der hominide Roboter Charlie besitzt die Fähigkeit, seine Haltung an die jeweilige Gegebenheit anzupassen.(Bild:  DFKI GmbH, Daniel Kühn)
Der hominide Roboter Charlie besitzt die Fähigkeit, seine Haltung an die jeweilige Gegebenheit anzupassen.
(Bild: DFKI GmbH, Daniel Kühn)

„Humanoide Roboter bieten das bei weitem größte Spektrum an Möglichkeiten für einen Einsatz im Team mit dem Menschen. Sie können aufgrund ihrer Morphologie und kinematischen Struktur nahezu jede für den Menschen gemachte Umgebung beherrschen und stellen bei Beachtung einiger Randbedingungen auch psychologisch die geringste Barriere für eine Mensch-Roboter-Kooperation dar“, beschreibt Prof. Dr. Frank Kirchner, Standortleiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) Bremen und Leiter der Arbeitsgruppe Robotik an der Universität Bremen, die Relevanz der Thematik.

Im industriellen Umfeld seien mit Blick auf einen Einsatz der humanoiden Roboter einerseits spezielle Umgebungen relevant, in denen der Mensch akut oder latent gefährdet ist. „Zum anderen sind es alle Bereiche, bei denen durch körperliche Zwangshaltung mittel- und langfristige Schädigungen oder Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Und ein anderes Feld werden Assistenten sein, die es dem Menschen erlauben, sich auf kognitiv anspruchsvolle Aufgaben zu konzentrieren“, so Kirchner, der als Konferenzleiter durch die Veranstaltung führen wird, zum Anwendungsspektrum.

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