Digitaler Wandel
Humanisierte Digitalisierung – der Mensch als Schlüssel zu einer erfolgreichen Transformation

Ein Gastkommentar von Benedikt Ilg* 5 min Lesedauer

Rund um die digitale Transformation gibt es viele Spekulationen. Tatsache ist, der Mensch ist mittlerweile schlichtweg auf die Nutzung digitaler Anwendungen angewiesen. Doch wie steht es andersherum?

Nur all zu oft scheint der Mensch im Diskurs um die Digitalisierung hinter die Technologie zurückzutreten – das sollte sich ändern.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Nur all zu oft scheint der Mensch im Diskurs um die Digitalisierung hinter die Technologie zurückzutreten – das sollte sich ändern.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Technologien entwickeln sich schnell und rasant, Menschen hingegen träge und langsam. Der Mensch hat daher beinahe schon keine andere Wahl, als seine Schwächen mithilfe von digitaler Unterstützung zu reduzieren.

Es hat so fast schon den Anschein, als würden sich die digitalen Anwendungen ihrer Übermacht bewusst sein und den Menschen Schritt für Schritt einnehmen. Eine Sache wird dabei jedoch gerne vergessen: Die Digitalisierung braucht den Menschen genauso so sehr, wie der Mensch die Digitalisierung benötigt. Denn nur wenn jedes Individuum selbst den digitalen Wandel zulässt, kann dieser überhaupt greifen. Es liegt also im Ermessen eines jeden Menschen inwieweit die digitale Transformation ihn oder sie unterstützen oder ersetzen darf. Aus diesem Gedanken heraus bildet sich ein neues Konzept, welches die Komponenten Mensch und Maschine zu einem gemeinsamen Gefüge verbindet: die humanisierte Digitalisierung.