Datengetriebene Geschäftsmodelle
Herzogtümer auflösen – Daten demokratisieren

Von Dr. Lars Borgmann* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die meisten Unternehmen sitzen auf einem Berg von Daten, aber nur wenige sind in der Lage, daraus datengetriebene Geschäftsmodelle zu entwickeln. Worauf es zu achten gilt und welche Rolle die Unternehmenskultur dabei spielt.

Ihren Wert offenbaren die Daten erst, wenn die Unternehmenskultur stimmt: Es gilt, fachliche und technische Silos aufzubrechen, Daten zu demokratisieren und eine Strategie für deren Nutzbarmachung zu entwickeln. (Bild:  Namics)
Ihren Wert offenbaren die Daten erst, wenn die Unternehmenskultur stimmt: Es gilt, fachliche und technische Silos aufzubrechen, Daten zu demokratisieren und eine Strategie für deren Nutzbarmachung zu entwickeln.
(Bild: Namics)

Kunden richtig zu lesen lohnt sich: Im Rahmen ihrer Customer Journey hinterlassen sie große Mengen von Daten, die substanzielle Vorhersagen über ihr Verhalten erlauben. Beispielsweise gibt es sichere Anzeichen dafür, dass ein Kunde drauf und dran ist, den Anbieter zu wechseln – sie offenbaren sich lange, bevor der Verbraucher bewusst seine Entscheidung trifft. Unternehmen, die die Zeichen richtig deuten, können beizeiten gegensteuern.

Aber zu solchen Vorhersagen sind die meisten Betriebe noch nicht in der Lage. Sie sammeln zwar emsig Daten über die eigenen Leistungen und Produkte sowie die Kunden, doch es gelingt ihnen nicht, daraus werthaltige Informationen zu ziehen. Was sie brauchen, ist die Konsolidierung aller Datenquellen und die zielgerichtete Analyse, um praktisch umsetzbare Einsichten zu gewinnen. Dafür muss an allererster Stelle die Definition eines oder mehrerer sinnvoller Anwendungsfälle stehen.