Mensch-Maschine-Schnittstelle
Gutes Design ist das Ergebnis eines durchdachten Nutzer-Konzepts

Von Ute Drescher 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle entscheidet mit über den Erfolg einer Maschine am Markt. Im Interview erklärt Industrial Designer Tom Cadera, warum Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit erst geklärt sein müssen, bevor es um Ästhetik und Attraktivität gehen kann.

„Es ist elementar, die Bedienbarkeit der Maschine bereits in der Konstruktion zu berücksichtigen, um spätere Kosten für Änderungen zu vermeiden“, sagt Tom Cadera, Gründer und Geschäftsführer von Cadera Design(Bild:  Cadera Design)
„Es ist elementar, die Bedienbarkeit der Maschine bereits in der Konstruktion zu berücksichtigen, um spätere Kosten für Änderungen zu vermeiden“, sagt Tom Cadera, Gründer und Geschäftsführer von Cadera Design
(Bild: Cadera Design)

Welche Bedeutung hat die Mensch-Maschine-Schnittstelle für die Produktivität einer Maschine und damit für den Erfolg am Markt?

Tom Cadera: Eine entscheidende. In einer Welt, in der es immer schwieriger wird, die Maschinenleistung zu optimieren, ist die Interaktion zwischen Mensch und Maschine ein wichtiger Faktor, um sich auf dem Markt durchzusetzen und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Darüber hinaus sorgen intuitive und benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstellen dafür, dass Maschinenbediener ihre Arbeit besser erledigen, etwa die Maschinenwartung schnell und effizient durchführen können. Das reduziert Stress und Fehleranfälligkeit bei der Arbeit mit Maschinen.