Neustart Granulat-3D-Drucker-Pionier AIM3D ist wieder aktiv

Quelle: AIM3D 6 min Lesedauer

AIM3D, Pionier in Sachen Granulat-3D-Drucker, ist nach einer Konsolidierungsphase wieder da! Außerdem gibt es eine Kooperation in Sachen Materialverbesserung ...

Gelungene Konsolidierungsphare beim 3D-Pellet-Drucker-Pionier AIM3D. Hier das neue Führungsteam mit bekannten Gesichtern. Von links: Dr.-Ing. Vincent Morrison (CEO), Clemens Lieberwirth (CTO) und Daniel Selck (CSO).(Bild:  AIM3D)
Gelungene Konsolidierungsphare beim 3D-Pellet-Drucker-Pionier AIM3D. Hier das neue Führungsteam mit bekannten Gesichtern. Von links: Dr.-Ing. Vincent Morrison (CEO), Clemens Lieberwirth (CTO) und Daniel Selck (CSO).
(Bild: AIM3D)

Der Markt für Anlagen der additiven Fertigung ist gekennzeichnet von konkurrierenden Verfahren und Anbietern. Dabei verändert die Dynamik das technisch Machbare und damit die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Teilepreiskalkulation für die Verarbeiter. Eine jeweils neue Anlagen- und Verfahrenssituation verändere nämlich grundlegend die Rahmenbedingungen des Marktes. AIM3D setzt deshalb seit 2017 konsequent auf 3D-Pellet-Drucker in Abgrenzung zu FDM-3D-Druckern, die Kunststofffilamente verarbeiten. Deutlich günstigere Materialeinstandskosten von Granulaten und die Verwendung von Recyclat direkt aus der Recyclingmühle bilden die Grundlage für die hohe Wirtschaftlichkeit dieser AF-Fertigungsstrategie mit 3D-Pellet-Druckern, wie sie von AIM3D favorisiert werden.

Die Neuausrichtung war strategisch einfach nötig

Der Relaunch von AIM3D erfolgte aus der Kombination von neuer Gesellschafterstruktur und einem Management-Buy-out (MBO). Die schwierige Marktentwicklung des zweiten Halbjahres 2023 und der Investitionsstau war einer Vielzahl von Faktoren geschuldet. Hohe Energiekosten, Unsicherheiten der Geschäftsentwicklung und Transformationsprozesse hemmten die Investitionsentscheidungen der Industrie. Für die Anbieter von 3D-Druck-Anlagen eine enorme Herausforderung. Dr.-Ing. Vincent Morrison (CEO): „In diesem schwierigen Marktumfeld war es uns nicht möglich, an unseren Entwicklungszielen festzuhalten.“ Eine Neuordnung der Gesellschafterstruktur und neue strategische Partnerschaften sollten das lösen. In der Umstrukturierungsphase habe man aber weiterhin die Kunden bedient und die Granulatdrucktechnik weiterentwickelt.3D-Pellet-Drucker bieten nicht zuletzt die einzigartige Option, die Eigenschaften von konventionell hergestellten Bauteilen mit einer additiven Fertigungsstrategie sehr günstig abzubilden.

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Begleitet wurde die Neuausrichtung von AIM3D durch die Konzentration auf strategische Partnerschaften mit Unternehmen, die spezielle Expertisen einbringen. Zum einen mit dem Software-Entwicklungshaus Create it Real aus Dänemark, mit dem in Kooperation die Voxelfill-Strategie zur Überwindung von inhomogenen Festigkeiten, basierend auf der etablierten Slicing-Software-Lösung Slicex, zur Prozesssteuerung optimiert wird. Zum anderen durch die Zusammenarbeit mit Replique aus Mannheim, einem AM-Komplettanbieter, der mit seiner Expertise und 3D-Druckplattform die Optimierung von Ultem-Anwendungen unterstützt. Für 2024 kündigt AIM3D weitere strategische Partnerschaften und die Validierung neuer Materialien an.

Diverse Verbesserungen de ExAM-510-Systems

Clemens Lieberwirth (CTO): „Im Vorfeld des Relaunchs von AIM3D haben wir weiter unsere Entwicklungsziele des 3D-Pellet-Drucks verfolgt. Dazu zählten die Verbesserung der Kosteneffizienz, die Stärkung der Materialunabhängigkeit, eine bessere Qualität der Bauteile, die Reproduzierbarkeit und die Prozessstabilität.“ Die ExAM-510-Anlage sei dabei etwa prädestiniert für den Einsatz in der industriellen Produktion. Die im Jahr 2022 vorgestellte ExAM-510-Anlage arbeitet mit einer maximalen Baurate von aktuell 150 Kubikzentimetern pro Stunde. Perspektivisch peilt man nach Herstelleraussagen Bauraten von 300 bis 600 Kubikzentimetern pro Stunde an, wie die Experten betonen. Damit will man Verarbeitungsmengen von 1.000 bis 4.000 Kilogramm Granulat pro Jahr erreichen. Alle Angaben beziehen sich auf Bauteile mit einer Qualität von maximal 150 Mikrometern Schichtstärke und auf den Einsatz einer 0,4-Millimeter-Düse des 3D-Druckers – vergleichbar zu 3D-Bauteilen des Fused Deposition Modeling (FDM). AIM3D wird übrigens auf der Formnext 2024 präsentieren.

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