Künstliche Intelligenz
Produktionswunder per Prompt?

Ein Gastbeitrag von Jochen Gemeinhardt 6 min Lesedauer

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Generative KI, Agentic AI und Co. eröffnet der Industrie zahlreiche neue Anwendungsfelder im Hinblick auf das Wissensmanagement und die Prozessautomatisierung. Die Technologie ist jedoch kein Selbstläufer.

Trotz hoher Potenziale sind groß angelegte KI-Projekte selten, da Herausforderungen wie Datenqualität und IT-Infrastruktur bestehen.(Bild: ©  Quality Stock Arts - stock.adobe.com)
Trotz hoher Potenziale sind groß angelegte KI-Projekte selten, da Herausforderungen wie Datenqualität und IT-Infrastruktur bestehen.
(Bild: © Quality Stock Arts - stock.adobe.com)

Die Produktionshallen werden immer intelligenter: Maschinen, die mitdenken, Roboter, die ihre Umgebung verstehen, und Systeme, die sich angeregt mit dem Techniker unterhalten. Das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber bereits heute möglich und wird künftig der Schlüssel sein, um variantenreiche Fertigungsprozesse, individuelle Kundenwünsche und wirtschaftlichen Druck in Einklang zu bringen.

Fakt ist: Während die „klassische“ KI in der industriellen Umgebung vor allem in der Mustererkennung, Qualitätskontrolle und bei Predictive Maintenance mehr oder weniger integraler Bestandteil vieler Betriebe ist, bringt Gen AI eine neue Qualität ins Spiel. Sie generiert eigenständig Entwurfsvarianten und simuliert Machbarkeiten. Agentic AI geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Technologie handelt selbstständig im Rahmen definierter Zielvorgaben – von der automatischen Anpassung der Maschinenparameter bis zur Durchführung komplexer Troubleshooting-Prozesse ohne menschliches Eingreifen.