Mensch-Maschine-Schnittstellen Wie real ist der Transhumanismus?
Gehirn-Computer-Schnittstellen oder auch Nano-Hydrogel-Biosensoren stehen im Mittelpunkt eines schnell wachsenden Forschungs- und Entwicklungsbereichs. Die Technologie könnte nahezu alle Facetten des Lebens beeinflussen. Welche Chancen und Gefahren eröffnen sich dadurch?
Eine Drohne hebt mit hörbarem Surren ab, zieht ihre Kreise in der Luft und segelt dann langsam wieder zu Boden. Im Grunde ein gewohntes Bild auf einem Testgelände, könnte man denken. Doch weit gefehlt! Die Drohne wird am Boden ohne Fernbedienung von einem Piloten gesteuert. Er sitzt nur einfach ruhig da und kontrolliert die Drohne mit seinen Gedanken. Kann das sein? Ja, absolut!
Denn der Pilot trägt eine etwas seltsame Kopfbedeckung, die von außen einer Badekappe ähnelt. Doch die hat es im wahrsten Sinne in sich. Sie verfügt über zahlreiche Sensoren, die seine Gehirnströme erfassen. Mit dieser Mensch-Maschine-Schnittstelle, auch Brain-Computer-Interface (BCI) genannt, kann er die Drohne bewegen – nur durch das Denken von Richtungsbefehlen: nach oben, unten, links oder rechts. Klingt einfach, ist es aber nicht ganz.
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