Expertenbeitrag

 Mauro Adorno

Mauro Adorno

Managing Director für Europa, ToolsGroup GmbH

Supply Chain
Für welche Ersatzteile lohnt sich der Einsatz von 3D-Druck?

Von Mauro Adorno 4 min Lesedauer

Von Robotern in der Lagerhalle (sehr gängig) bis hin zu Hirnsteuerung (im Frühstadium) - neue Technologien tauchen so regelmäßig auf, dass es schwer fällt, Science-Fiction und Realität auseinander zu halten. Wenn es um den Einsatz von 3D-Druck für Ersatzteile geht, trifft allerdings letzteres zu, denn diese Technologie ist mittlerweile gang und gäbe.

3D-Druck spielt in der Supply Chain bereits eine wichtige Rolle, allerdings muss durch eine Segmentierung ermittelt werden, für welche Ersatzteile dieser überhaupt Sinn macht.(Bild:   / CC0)
3D-Druck spielt in der Supply Chain bereits eine wichtige Rolle, allerdings muss durch eine Segmentierung ermittelt werden, für welche Ersatzteile dieser überhaupt Sinn macht.
(Bild: / CC0)

Der Einsatz von 3D-Druck in der Fertigung ist mittlerweile nahezu etabliert, zumindest ist den meisten das Potenzial der Technologie durchaus bewusst. Laut einer Umfrage der Strategieberatung PwC gaben mehr als 85 Prozent der Ersatzteilhersteller an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre 3D-Druck in ihr Geschäft einbinden werden.

Eine wichtige Übung, die jeder Hersteller unternehmen sollte um zu bestimmen, welche Ersatzteile sich am besten für den 3D-Druck eignen, ist die Segmentierung des Bestandsportfolios. Neben angebotsseitigen Überlegungen wie Herstellbarkeit sollten auch die Aufwandskosten verschiedener alternativer Distributionsansätze und nachfrageseitiger Charakteristiken wie jährliche Auftragspositionen und Nachfrageschwankungen analysiert werden. Anschließend lässt sich das Portfolio an Ersatzteilen in drei Kategorien einteilen: