Digitales Selbstbewusstsein
Fünf Tipps für eine europäische Souveränität in Sachen Digitales

Von Peter Königsreuther 3 min Lesedauer

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Das transatlantische Datenschutzabkommen Privacy Shield ist ungültig. Europa ruft dennoch nach digitaler Souveränität. Ein Experte von Greenbone Networks ist sich sicher, dass diese gelingen kann.

Elmar Geese, COO bei Greenbone Networks, kennt fünf Gründe, warum Europa in digitaler Hinsicht selbstbewusster sein sollte. In diesem Beitrag erklärt er Näheres dazu.(Bild:  Greenbone Networks)
Elmar Geese, COO bei Greenbone Networks, kennt fünf Gründe, warum Europa in digitaler Hinsicht selbstbewusster sein sollte. In diesem Beitrag erklärt er Näheres dazu.
(Bild: Greenbone Networks)

Muss sich Europa in Sachen Datenschutz und Digitalisierung verstecken, verschämt auf andere Regionen blicken? Nein, glaubt Elmar Geese, COO bei Greenbone Networks. Er hat fünf Empfehlungen parat, die, wenn man sie umsetzt, das digitale Selbstbewusstsein in Europa stärken können.

1. Der rechtliche Rahmen muss stimmen

Sollen Unternehmen weiterhin die Cloud Services der großen Hyprscaler einsetzen? Die Unsicherheit is groß! Denn seit Privacy Shield gekippt wurde, fehlt die Rechtsgrundlage für die Übertragung personenbezogener Daten von der EU in die USA, erklärt Geese. Die Datenschutzaufsichtsbehörde erklärt klar, dass so etwas jetzt unzulässig und einzustellen ist. Geese glaubt nicht, dass man ein neues Datenschutzabkommen auf den Weg zustande bringen wird. Denn im Zweifel, so der COO, übertrumpft der Cloud Act in den USA stets den Datenschutz. Dieser verpflichtet US-amerikanische Unternehmen dazu, Daten an die US-Behörden zu geben, egal, in welchem Land sie agieren. Damit ihre Investitionen geschützt sind, brauchen europäische Player nach Meinung des Experten einen sicheren rechtlichen Rahmen, um stolperfrei zu agieren. Den, so Geese, gibt es in der EU auch! Er bezieht sich dabei auf Cloud- und IT-Angebote aus der EU, die alle Voraussetzungen erfüllten, um die Bestimmungen einhalten zu können.

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