Citizen Development
Fünf Schlüsselkompetenzen​für Low-Code-Entwickler

Ein Gastbeitrag von Philipp Erdkönig* 4 min Lesedauer

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Low-Code erfreut sich wachsender Beliebtheit. Davon profitiert nur leider nicht immer die Qualität des so entstehenden Codes. Diese fünf Schlüsselkompetenzen benötigen Citizen Developer heute für die erfolgreiche Low-Code-Anwendungsentwicklung.

Können Citizen Developer denken wie professionelle Programmiererinnen und Programmierer, hilft das nicht nur ihnen.(Bild:  frei lizenziert / Pexels)
Können Citizen Developer denken wie professionelle Programmiererinnen und Programmierer, hilft das nicht nur ihnen.
(Bild: frei lizenziert / Pexels)

Der Markt rund um Low-Code-Technologien wird 2023 um 19,6 Prozent anwachsen, wie das Research- und Beratungsunternehmen Gartner prognostiziert. Der Einsatz von Low-Code-Plattformen soll demnach sogar um 25 Prozent ansteigen, das größte Wachstum verzeichnen dabei Citizen-Automation-Development-Plattformen mit 30,2 Prozent. Unternehmen haben erkannt, welche Vorteile sie durch die Business Process Automation mithilfe von Plattformen zur Low-Code-Anwendungsentwicklung haben: Denn diese ermöglicht die Entwicklung von Applikationen, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen. Dies soll nicht nur die professionelle Entwicklung vorantreiben, sondern auch die Digitalisierung in Unternehmen durch Mitarbeiter in nicht-technischen Positionen, die sogenannten Citizen Developer.

Das Ergebnis ist ein rapider Anstieg der Quantität von Anwendungen – wenn auch deren Qualität oft zu wünschen übrig lässt: So scheitern laut einer in den Vereinigten Staaten von der CIMI Corporation durchgeführten Untersuchung 54 Prozent der Citizen-Development-Projekte innerhalb des ersten Jahres ihrer Laufzeit, weitere 28 Prozent erzielen nur marginale Ergebnisse.