Distributed-Ledger-Technologien
Fünf Gründe, warum die Industrie jetzt mit DLT starten muss

Von Marlene Mahlo 5 min Lesedauer

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Nur wenige Technologien werden derzeit so heiß diskutiert wie Distributed Ledger. Die Bandbreite der Meinungen reicht von „Allheilmittel“ bis „Zeitverschwendung“. Die Beurteilung wird dadurch nicht leichter, dass echte Use Cases angeblich noch Mangelware sind.

Distributed Ledger ermöglicht sichere Transaktionen zwischen Teilnehmern, die sich bisher nicht kennen oder auch nicht trauen. Damit sind gänzlich neue Geschäftsmodelle mit komplett neuen Kundengruppen möglich. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Distributed Ledger ermöglicht sichere Transaktionen zwischen Teilnehmern, die sich bisher nicht kennen oder auch nicht trauen. Damit sind gänzlich neue Geschäftsmodelle mit komplett neuen Kundengruppen möglich.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Vorteile von Distributed-Ledger-Technologien liegen klar auf der Hand. So ermöglichen sie dezentrale Plattformen zur sicheren und vertrauensvollen Abwicklung von Geschäften unter Partnern, die sich nicht kennen müssen und sich ohne solch eine Plattform nicht vertrauen würden. Gleichzeitig sind sämtliche Daten für alle Teilnehmer transparent und nachvollziehbar. Ob zwischen Menschen oder Maschinen – diese Kombination ermöglicht das Entstehen einer sehr wertvollen Ressource für jegliche Interaktion: Vertrauen.

Die neuen Technologien bringen aber auch Nachteile mit sich. Vor allem die erste Generation der Blockchains – zu der auch das bekannteste Beispiel, die Kryptowährung Bitcoin, zählt – weist deutliche Schwächen auf: Die Verifizierung der Daten mittels rechenintensiver Algorithmen kostet viel Rechenleistung und damit auch Energie. Dazu kommt, dass die Bestätigung der Daten durch alle Teilnehmer die Geschwindigkeit und damit die Skalierbarkeit stark einschränkt.