Cyber-Security Fünf Best-Practices gegen E-Mail-Attacken
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Cyberkriminelle setzten bei E-Mail-Angriffen zunehmend auf Social Engineering oder gestohlene Anmeldeinformationen, worauf Unternehmen oft schlecht reagieren. Fünf Best-Practice-Ansätze zeigen, wie sich Unternehmen besser gegen aktuelle E-Mail-Bedrohungen schützen können.
Angriffe auf E-Mail-Konten werden auch weiterhin eine der beliebtesten Methode von Cyberkriminellen sein, um an sensible Unternehmensdaten zu gelangen. Obwohl Klassiker wie kompromittierte E-Mail-Anhänge oder Links immer noch ihren Zweck erfüllen, wollen sich Angreifer darauf nicht unbedingt verlassen: Social Engineering oder die Verwendung gestohlener Anmeldeinformationen für den geplanten Datenklau sind weitaus diffizilere Taktiken. Und so sorgen ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Denn für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Wertvolle Zeit, die oft zur weiteren Verbreitung eines Angriffs führen kann.
Durchschnittlich landen bei 10 Mitarbeitern Phishing-Angriffe im Posteingang
Um Bedrohungsmuster und Reaktionspraktiken besser zu verstehen, untersuchten Barracuda-Security-Analysten rund 3.500 Unternehmen – mit einem eindeutigen Ergebnis: Ein Unternehmen mit 1.100 Anwendern erlebt etwa 15 E-Mail-Sicherheitsvorfälle pro Monat. Ein ‚Vorfall‘ bezieht sich auf bösartige E-Mails, die es an IT-technischen Sicherheitslösungen vorbei in die Posteingänge der Benutzer geschafft haben. Sobald diese Vorfälle identifiziert sind, müssen sie priorisiert und untersucht werden, um ihren Umfang und ihren Bedrohungsgrad zu bestimmen. Wenn sich herausstellt, dass es sich um eine Bedrohung handelt, müssen auch Abhilfemaßnahmen getroffen werden. Durchschnittlich sind 10 Mitarbeiter von jedem Phishing-Angriff betroffen, der es schafft, bis in den jeweiligen Posteingang durchzukommen. Dabei ist festzuhalten, dass bösartige Links immer noch funktionieren: Drei Prozent der Mitarbeiter lassen sich von einem Phishing-Link täuschen, indem sie diesen anklicken und damit die gesamte Organisation den Angreifern ausliefern. Hacker benötigen nur diesen einen Klick oder eine E-Mail-Antwort, um einen Angriff erfolgreich durchzuführen. Da ist es gut zu wissen, dass Unternehmen, die ihre Benutzer schulen, nach bereits zwei Schulungseinheiten eine 73-prozentige Verbesserung der Genauigkeit der vom Benutzer gemeldeten E-Mails feststellen können.
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