Mobilität
Fortschritte bei der Interaktion von Mensch und Fahrzeug

Von Thomas Zieger* 4 min Lesedauer

Neue Fahrzeuggenerationen bieten immer komplexere Technik, die für mehr Sicherheit und bessere Vernetzung sorgen soll. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für den Erfolg dieser Systeme ist eine intuitive Bedienung. Wie können Assistenzsysteme hier mit KI weiterentwickelt werden und wo liegen Herausforderungen?

KI-gestützte adaptive Fahrassistenz-Systeme erhöhen die Sicherheit und Personalisierung von Fahrzeugen für deren Insassen.(Bild:  Bittium)
KI-gestützte adaptive Fahrassistenz-Systeme erhöhen die Sicherheit und Personalisierung von Fahrzeugen für deren Insassen.
(Bild: Bittium)

Eine intuitive Bedienung erhöht nicht nur den Komfort, die Fahrfreude und die Zufriedenheit der Nutzer. Sie stellt auch sicher, dass die Fahrer nicht mit so vielen Informationen überflutet werden, dass diese zu einer Ablenkung und damit zum Sicherheitsrisiko werden. Genauso wie die einfache Bedienbarkeit zu einem der wichtigsten Kriterien für den Markterfolg von PCs, Smartphones und anderen Elektronikgeräten geworden ist, wird die Art und Weise, wie Fahrzeuge mit ihren Passagieren interagieren, ein immer entscheidenderes Kaufkriterium bei der Fahrzeugwahl. Laut einer Studie von Bitkom(i) sind den Käufern in Deutschland beim Autokauf integrierte Navigationsdienste, Fahrassistenzsysteme oder digitale Dienste inzwischen wichtiger als Motorleistung oder die Marke. Der Beitrag beschreibt drei Bereiche, in denen Assistenzsysteme einen entscheidenden Beitrag zu Fahrkomfort, -sicherheit und dem Markterfolg für Anbieter liefern werden, und diskutiert, welche Herausforderungen dies für Original Equipment Manufacturer (OEMs, deutsch: Erstausrüster) mit sich bringt.