Beton-3D-Druck Forschung zum 3D-Druck im Bauwesen weiter gefördert

Quelle: Pressemitteilung TU Braunschweig 1 min Lesedauer

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Die TU Braunschweig und die TU München erschließen im Sonderforschungsbereich TRR 277 „Additive Manufacturing in Construction“ neue Zukunftsperspektiven für die Baubranche. Dieser wird jetzt für weitere vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Digitale Fertigung von bewehrten Betonbauteilen im kombinierten Prozess aus Shotcrete 3D Printing (SC3DP) und präziser Oberflächenbearbeitung durch CNC-Fräsen.(Bild:  Janna Vollrath - TRR 277 AMC)
Digitale Fertigung von bewehrten Betonbauteilen im kombinierten Prozess aus Shotcrete 3D Printing (SC3DP) und präziser Oberflächenbearbeitung durch CNC-Fräsen.
(Bild: Janna Vollrath - TRR 277 AMC)

Herkömmliche Bauprozesse sind geprägt von ineffizienter Materialausnutzung, hoher Umweltbelastung und stagnierender Produktivität. Der Sonderforschungsbereich TRR 277 Additive Manufacturing in Construction (AMC) hat das Ziel, die Transformation des Bauwesens in eine digitale und nachhaltige Zukunft wesentlich mitzugestalten. Im Fokus steht die Nutzung der 3D-Druck-Technologie, um ressourcenschonende, emissionsarme und wirtschaftliche Bauweisen zu entwickeln. Jetzt hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Förderung des Forschungsverbunds zum 3D-Druck im Bauwesen um vier Jahre verlängert.

In den ersten vier Jahren des Forschungsverbunds haben die Wissenschaftler die Voraussetzungen geschaffen, um die additive Fertigung im großen Maßstab des Bauwesens anzuwenden – wie die Erforschung verschiedener 3D-Drucktechnologien, Möglichkeiten, die Bewehrung zu integrieren oder den 3D-Druck in die Prozesskette des Bauens einzufügen.

Wie die TU Braunschweig mitteilt, wird in der zweiten Förderperiode mit dem Untertitel „The opportunity of large impact“ das Forschungsprogramm nun ergänzt. Die zukünftige Aufgabe im Betonbau sei, Bauteilmassen zu reduzieren und nötige Bindemittel, die den Beton erst zu Beton werden lassen, energie- und emissionsarm herzustellen. Ebenso soll Lehm als erdbasiertes Material mit innovativen robotischen Verfahren ins Forschungsprogramm aufgenommen werden. Diese Prozesse bieten nach eigenen Angaben neue Möglichkeiten im landschaftlichen Infrastrukturbau, beispielsweise im Hochwasserschutz. In einem Teilprojekt wollen die Forscher besonders den ökologischen Aspekt der additiven Fertigung quantifizieren und mittels analytischer Ökobilanzverfahren optimieren.

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