2. Phase Quantenmechanik-Forcierung geht in nächste Runde

Quelle: PTB 2 min Lesedauer

Zig Millionen Euro Förderung winkten einem von 13 Quantentechnikprojekten. Lesen Sie hier, wer das Geld kassieren darf ...

Die Möglichkeiten der Quantentechnik alltagstauglich zu machen, sie schneller einzuführen und das auch noch möglichst breitgefächert, soll ein Projekt erreichen, das aufgrund der nächsten Finanzierungsspritze in die zweite Runde gehen kann ...(Bild:  PTB)
Die Möglichkeiten der Quantentechnik alltagstauglich zu machen, sie schneller einzuführen und das auch noch möglichst breitgefächert, soll ein Projekt erreichen, das aufgrund der nächsten Finanzierungsspritze in die zweite Runde gehen kann ...
(Bild: PTB)

Der Zukunftscluster „QVLS-iLabs“ erhält weitere 15 Millionen Euro Förderung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), informiert die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Hinzu kommen acht Millionen Euro aus eigenen Mitteln. Damit stehen für die kommenden drei Jahre viele Millionen parat, mit denen die Entwicklung von anwendungsnahen Quantenkomponenten vorangetrieben werden kann. Die 25 Partner des Zukunftsclusters – von Forschungsinstituten über Industrie bis hin zu Start-ups – verfolgen das gemeinsame Ziel, den Technologietransfer modernster Quantentechnologien in den Markt zu beschleunigen. Und der bisherige Erfolg spreche sich sich bereits herum! Denn mit der Wika Alexander Wiegand SE & Co. KG, der Laseroptik GmbH und der Optomech GmbH konnten auch gleich drei neue Partner für die zweite Phase des Zukunftsclusters gewonnen werden.

Regionale Quantenforschung hilft über die Grenzen hinaus

Dass die „Clusters4Future“-Förderung des BMBFTR an die Region Hannover-Braunschweig geht, sei auch kein Zufall. Denn unter dem Dach des QVLS – Quantum Valley Lower Saxony – haben sich herausragende Forschungseinrichtungen organisiert. Darunter die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, die Technische Universität Braunschweig, die Leibniz Universität Hannover und das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit dem Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik. Im Zusammenschluss mit 21 Unternehmen können sich alle auf ihre Stärken konzentrieren, heißt es weiter. Das heißt, aufs Quantencomputing mit gefangenen Ionen und neuartige Anwendungen der Quantenmetrologie. Bestehendes soll demnach kompakter, besser und stabiler werden. Nachdem in der ersten Förderphase dafür die Grundlagen geschaffen wurden, wird es in der zweiten Phase konkret, wenn es um die Alltagstauglichkeit dieser Systeme geht. Das komme nicht nur der Region zugute, sondern bringe weit darüber hinaus Nutzen, der sich wie folgt darstellt:

  • Im Cluster wurde eine Software zur Steuerung von Quantenexperimenten unter „Open Source“-Lizenz entwickelt und veröffentlicht, die nun von Forschungsgruppen weltweit genutzt werden kann;
  • Wie Quantentechnologien konkret wirken können, zeigt ein Projekt zur effizienteren Batteriefertigung – Mithilfe neuartiger Quantensensoren werden Batterieprozesse detailliert analysiert, was ein wichtiger Schritt für leistungsfähigere und nachhaltigere Elektromobilität bedeutet;
  • Zusätzlich zu vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen belegen sechs neue Patente und Erfindungsmeldungen den erfolgreichen Technologietransfer – etwa zu verbesserten Atomquellen und stabileren optischen Systemen für Quantenchips. Man mache die Ergebnisse auch über den Zukunftscluster hinaus für Unternehmen und internationale Partner nutzbar.

Gut für die Innovation, gut für die Region

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