Cybersecurity
Flughäfen als riesige Angriffsfläche für Cyberkriminelle

Von Michael Dugent* 4 min Lesedauer

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Mit fortschreitender Digitalisierung und dem damit verbundenen Zustrom einer zunehmenden Anzahl von intelligenten IoT-Geräten wächst die Angriffsfläche für Cyberattacken an Flughäfen exponentiell.

An stark vernetzten Flughäfen kommt es zu komplexem Datenverkehr – eine unzureichende OT/IoT-Sicherheitsüberwachung kann dabei sehr gefährlich werden.(Bild:  Gemeinfrei // Pexels)
An stark vernetzten Flughäfen kommt es zu komplexem Datenverkehr – eine unzureichende OT/IoT-Sicherheitsüberwachung kann dabei sehr gefährlich werden.
(Bild: Gemeinfrei // Pexels)

Flughäfen sind vergleichbar mit kleinen Städten. Sie bilden ein komplexes Umfeld mit allen Einrichtungen, die man ansonsten im städtischen Umfeld gewohnt ist: Wasserversorgung, Abfallmanagement sowie eine fein abgestimmte Logistik kommen zu den spezifischen Besonderheiten wie Passagiersystemen und der allgegenwärtigen Flugsicherheit hinzu.

Schwachstellen von IoT-Komponenten

Um nicht noch eine weitere kritische Achillesferse neben den bereits drängenden Problemen zu haben, die sich aus der Pandemie, internationalen Konflikten oder Naturkatastrophen ergeben, ist es von entscheidender Bedeutung, eine starke Cybersicherheitsstruktur zu installieren. Die Flugbranche befindet sich derzeit in einem fragilen Gleichgewicht – nach dem drastischen Passagierrückgang während der Pandemie drängen sich nun die Fluggäste wieder in großer Zahl an den Gates der Flughäfen. Es herrscht ein branchenübergreifender Wettbewerb um die wenigen verfügbaren Fachkräfte, um den früheren Personalstand wiederherzustellen. Hinzu kommt der ständige Influx neuer, smarter Geräte, wie beispielsweise RFID Sensoren. Diese kümmern sich um die Verfolgung von Gepäckstücken oder Sensoren zur Erfassung der Warteschlange beim Boarding.