Operational Technology Security
Fertigungs- und Industrieanlagen müssen jetzt gegen Cyberangriffe gewappnet sein

Ein Gastbeitrag von Felix Gutjahr und Marcel Röhrl* 6 min Lesedauer

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Obwohl sich Unternehmen ihrer Verwundbarkeit für Cyberangriffe bewusst sind, haben sie dabei häufig nicht die Sicherheit ihrer operativen Technologie (OT) im Blick. Dabei kann gerade hier das Schadenspotenzial enorm sein – und sogar zu Gefahren für Leib und Leben führen.

Die Operational Technology (OT) Security steht häufig noch gar nicht im Fokus der Security Konzepte.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Operational Technology (OT) Security steht häufig noch gar nicht im Fokus der Security Konzepte.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Berichte über Cyberangriffe auf Unternehmen sind in den Medien allgegenwärtig – betroffen sind Unternehmen wie große Elektronikketten ebenso wie öffentliche Verwaltungen. Angreifer zeichnet eine hohe kriminelle Energie aus. Sie sind hochmotiviert in ihrem Handeln, gut vernetzt und haben kommerzielle oder politische Interessen, ihr Zielunternehmen auszuspionieren, zu erpressen und ihm finanziell oder hinsichtlich seiner Reputation zu schaden.

Ein Großteil der Unternehmen ist deshalb bemüht, ein angemessenes Sicherheitsniveau für seine IT zu erreichen und zu halten. Begrenzte IT-Security-Budgets und mangelnde Zeit- sowie Personal-Ressourcen limitieren aber oft ihre Möglichkeiten. Hinzu kommt: Die Operational Technology (OT) Security – also die Sicherung von operativer Technologie wie Fertigungs- und Industrieanlagen oder Infrastruktureinrichtungen – steht häufig noch gar nicht im Fokus der Security Konzepte. Dabei können die Schäden immens sein: Folgen von Fehlfunktionen und Ausfällen können von Umsatzeinbußen bis zur Gefährdung von Leib und Leben oder der Umwelt führen.