Trau, schau, wem! Gefälschtes Video mit „Reinhold Würth“ soll Geld ergaunern

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Im Netz kann man derzeit ein Fake-Video mit Reinhold Würth finden, das nur dazu da ist, dubiose Geldanlagen schmackhaft zu machen, wie die Würth-Gruppe warnt, und sich ausdrücklich davon distanziert.

Ist er es wirklich? Tja, die Sache mit Fake-Videos, mit denen Internetbetrüger versuchen, durch prominente Köpfe Geld zu ergaunern, schraubt sich buchstäblich in die Höhe. Denn jetzt wurde Reinhold Würth, der bekannte Schraubenkönig, ohne sein Wissen dazu missbraucht ...(Bild:  Problem AI)
Ist er es wirklich? Tja, die Sache mit Fake-Videos, mit denen Internetbetrüger versuchen, durch prominente Köpfe Geld zu ergaunern, schraubt sich buchstäblich in die Höhe. Denn jetzt wurde Reinhold Würth, der bekannte Schraubenkönig, ohne sein Wissen dazu missbraucht ...
(Bild: Problem AI)

Mit einem gefälschten Video, wird der bekannte Unternehmenslenker Reinhold Würth von Betrügern dazu missbraucht, über das Internet zu dubiosen Geldanlagen zu verleiten. In dem täuschend echt wirkenden Clip lädt eine mutmaßlich mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generierte virtuelle Version dieser Respektsperson zu einem vermeintlich exklusiven Investment ein. Im Hintergrund kann man, um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, sogar ein Regal mit Produkten des Handelskonzerns Würth erkennen, heißt es weiter. Der Pseudo-Würth verspricht dabei, dass man schon gut abkassieren kann, wenn man nur wenig investiert. Aber von nichts kommt halt auch nichts, auch wenn manche Naivlinge das immer wieder glauben. Aber solche Deep-Fake-Manipulationen stellen leider auch einen schweren Identitätsmissbrauch dar. Wer bereits Geld investiert habe, solle umgehend seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Würth-Gruppe hat bereits Maßnahmen eingeleitet und will gegen die Betrüger durch Strafverfolgung vorgehen, wie man abschließend betont.

Prominente Köpfe gehören immer öfter ins Repertoire von Internet-Gaunern

Die Polizei und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) warnen übrigens regelmäßig vor solchen Betrugsmaschen. Denn immer wieder gibt es demnach Werbeanzeigen oder E-Mails, im Rahmen derer mit Fotos oder Videos von Prominenten – natürlich ohne deren Wissen – für angeblich sichere Geldanlagen mit außerordentlich hohen Gewinnen geworben wird. Häufig gehe es dabei um Kryptowerte oder andere Finanzprodukte. Die Angebote sind nach Angaben der Behörden oft sehr professionell gestaltet und für Laien deshalb nur schwer als Betrug zu erkennen. Die Bafin warnt deshalb davor, Links in so gestalteten Anzeigen überhaupt anzuklicken, denn Klick auf die Maus führt dann häufig zu betrügerischen Online-Handelsplattformen. Nach einer Registrierung lassen es die Täter dann so aussehen, als seien sie Experten, wobei sie die Opfer dazu überreden wollen, zunächst kleine, dann aber immer höhere Investitionen zu tätigen. Die gezeigten Gewinne sind Nonsens, heißt es weiter. Das eingezahlte Geld fließt dabei einfach nur an die Betrüger. Wer mehr wissen will, kann sich auf den Internetseiten der Polizei umsehen.

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