Maker Spaces
FabLabs in Deutschland: Mehr als nur eine Bewegung

Von Nadja Weber* 3 min Lesedauer

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Ob individuell angefertigte Orthesen oder 3D-gedruckte Schutzvisiere in der Covid-19-Pandemie – FabLabs stellen die Weichen für innovative Produktentwicklungen und agile Fertigungsprozesse. In Deutschland werden die Strukturen der FabLabs trotz des Potenzials bis jetzt noch selten genutzt.

In FabLabs enstehen neue Technologien und Ideen. Adriana Cabrera arbeitet bereits mehrere Jahre in FabLabs in Deutschland.(Bild:  matrix GmbH)
In FabLabs enstehen neue Technologien und Ideen. Adriana Cabrera arbeitet bereits mehrere Jahre in FabLabs in Deutschland.
(Bild: matrix GmbH)

FabLabs zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Synthese von Wissenschaft und Praxis aus und gelten als Impulsgeber für grundlegende Erneuerungen in der Wirtschaft. Die Fabrikationslabore – auch MakerSpaces genannt – verstehen sich als offene High-Tech-Werkstätten, in denen Ideen verwirklicht werden können, von der Konstruktionsskizze bis hin zu einem fertigen Prototyp. Hierfür stehen Material und eine entsprechende Ausstattung wie 3D-Drucker, 3D-Scanner und Laser Cutter zur Verfügung. Durch die Gestaltungsmöglichkeiten im FabLab werden herkömmliche Produktionsprozesse aufgebrochen. Interessierte, Studierende, Gründerinnen und Gründer sowie Geschäftsleute jeder Branche erhalten einen Einblick und Zugang zu moderner Fertigungstechnologie und somit die Möglichkeit, an Entwicklungen teilzuhaben und diese aktiv mitzugestalten. Mithilfe neuer, digitaler Technologien entstehen in der FabLab-Gemeinschaft oftmals Projekte von gesellschaftlichem Nutzen und Relevanz.