Smarter Klimaschutz

Ericsson bringt effizienteres Konzept für nachhaltigere 5G-Netze

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KI und digitaler Zwilling bringen Vorteile im Mobilfunknetz

Zusätzlich zum im Report beschriebenen theoretischen Ansatz, unterstützt Ericsson auch die fortlaufende nachhaltige Entwicklung der Mobilfunknetze. Erst kürzlich zeigten die Experten auf dem Imagine Live Innovation Day, wie der zugrundeliegende Ansatz in der Praxis aussehen kann, und wie Mobilfunknetzbetreiber damit ihren ökologischen Fußabdruck verringern können:

Ericsson stellte nämlich mit der 5G-Funkeinheit 6646 eine effizientere Hardwarekomponente vor. Das neue Mobilfunkequipment kombiniert 900-, 800- und 700-Megahertz-Frequenzen in einem kompakten Gerät. Im Vergleich zu Single-Sektor-Antennen sei der Stromverbrauch um 40 Prozent geringer, die physische Last auf dem Sendemast sogar um 60 Prozent reduziert, weil die Antennen mit 38 Kilogramm deutlich weniger wiegen als die Vorgängermodelle.

Und virtuelles Prototyping, basierend auf einem digitalen Zwilling, kann zu einer effizienteren Netzplanung und -implementierung führen. Durch digitale Zwillinge von neuen Antennen kann deshalb schon vor der Implementierung überprüft werden, wie sich dieselben in der Realität im Netz verhalten und welche Abdeckung sie erreichen, wie Ericsson erklärt.

Wie KI-Algorithmen den Betrieb eines Mobilfunkstandorts optimieren können zeigte die KI namens Lexicon. Sie sammelt nämlich Erfahrungen von Ericsson-Experten weltweit, um Unregelmäßigkeiten zu identifizieren und Probleme wie fehlerhafte Komponenten vorausschauend zu lokalisieren. Damit können Mobilfunknetzbetreiber Kosten bei der Instandhaltung der Netze sparen.

Energieeffizienten Produkten mehr Aufmerksamkeit schenken

Weil Produkte und Systeme für das Funkzugangsnetz (RAN) in einem Mobilfunknetz am meisten Energie verbrauchen, verweist der Bericht auf die Notwendigkeit, RAN-Energieeinsparungen bei der Einführung neuer Produktgenerationen kontinuierlich zu priorisieren. Das sei der Königsweg, um den Energieverbrauch unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig ein hervorragendes Nutzererlebnis zu bieten.

Der Bericht empfiehlt eine ganzheitliche Betrachtung von Netzentwicklung, -erweiterung und -betrieb, um die steigende Tendenz des Energieverbrauchs von Mobilfunknetzen zu unterlaufen. Dieser Ansatz werde auch dazu beitragen, die Herausforderung des exponentiellen Wachstums des Datenverkehrs zu bewältigen.

Die Veröffentlichung enthält außerdem Richtlinien, wie energieeffizienter, nachhaltiger und günstiger gearbeitet werden kann, während gleichzeitig die Reichweite und die Vorteile von 5G mit neuen und fortschrittlichen Anwendungsfällen erweitert werden, um Netzbetreiber dabei zu helfen, das Gesamtziel zu erreichen - den projizierten Net Zero State bis 2050.

Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitszielen von Ericsson finden Sie auch im jährlichen Nachhaltigkeits bericht hier.

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