Expertenbeitrag

 Neil  Ballinger

Neil Ballinger

Leiter der EMEA-Region, EU Automation

Wireless und ohne Batterie
Energy-Harvesting-Sensoren in der Fabrik der Zukunft

Von Neil Ballinger 2 min Lesedauer

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Obwohl Erdhörnchen zu den intelligentesten Tieren der Welt gehören, halten sie rund neun Monate im Jahr Winterschlaf. Dies könnte ein Beweis dafür sein, dass Ruhe und Erholung die nötige Energie für effizientes Arbeiten liefern. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie drahtlose Energy-Harvesting-Sensoren Energieverbrauch und Abläufe in der Fertigung verbessern könnten.

Energy-Harvesting-Sensoren wurden ursprünglich mit dem Ziel entwickelt, die Überwachung von Kugel- und Stellventilen im Rahmen von Antriebstests zur Prognose der Ventillebensdauer zu verbessern.(Bild:  EU Automation)
Energy-Harvesting-Sensoren wurden ursprünglich mit dem Ziel entwickelt, die Überwachung von Kugel- und Stellventilen im Rahmen von Antriebstests zur Prognose der Ventillebensdauer zu verbessern.
(Bild: EU Automation)

Genau wie Erdhörnchen verbringen auch Energy-Harvesting-Sensoren nur einen geringen Teil ihrer Produktlebenszeit im Wachzustand. Diese Sensorart bleibt solange im Ruhezustand, bis dieser durch einen Auslöser unterbrochen wird. Daher rührt ihre Fähigkeit, Energie zu sparen. Doch warum sollten Produktionschefs diesen Sensoren den Vorzug gegenüber herkömmlichen, verkabelten Netzwerken geben?

Der Batterietausch - eine kostspielige Angelegenheit

Die Installation eines Sensorennetzwerks mithilfe von Kupferdraht, Leitungen und der unterstützenden Infrastruktur kann für Hersteller äußerst teuer werden - vor allem dann, wenn sie gerade erst damit anfangen, intelligente Technologie in ihre Fertigungsanlage zu integrieren. Auch wenn es für Sensoren drahtlose Protokolle wie ZigBee, Bluetooth und 6LowPAN (IPv6 over Low Power Wireless Personal Area Networks) gibt, die eine verkabelte Datenkommunikation überflüssig machen, müssen Sensoren dennoch irgendwie mit Energie versorgt werden.

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