Smart building automation Energie sparen mit digitalen Gebäudetechnologien

Quelle: Bitkom 1 min Lesedauer

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Gerade der Gebäudesektor weist einen großen Energieverbrauch auf, trotzdem würden nicht einmal 12 % der Unternehmen digitale Technologien nutzen. Bis 2030 könnten Firmen laut einer Studie durch die Automation von Gebäuden fast 15 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß einsparen.

Intelligente Gebäudetechnologien ermöglichen Unternehmen, ihren Energieverbrauch zu senken und die Prozesseffizienz zu verbessern.(Bild:  Gemeinfrei // Pixabay)
Intelligente Gebäudetechnologien ermöglichen Unternehmen, ihren Energieverbrauch zu senken und die Prozesseffizienz zu verbessern.
(Bild: Gemeinfrei // Pixabay)

Keine Klimaanlage im Hochsommer, die automatische Regulierung der Heizung abhängig vom Wetter oder das selbstständige Herunterfahren der Jalousien: Es gibt viele Möglichkeiten, mit einer intelligenten Gebäudeautomation einiges an Energie und CO2-Emissionen zu sparen. Laut einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom haben 22 % der Befragten vor, digitale Technologien zu installieren. 30 % geben an, dies in Betracht zu ziehen, ohne aber an gezielten Herangehensweisen zu arbeiten. Insgesamt scheinen etwa ein Drittel der Firmen keinen Wert auf die smarte Gebäudeautomation zu legen.

Digitale Renovierungswelle nötig

Bitkom-Präsidiumsmitglied Matthias Hartmann zufolge können Nutzer und Nutzerinnen damit nicht nur ihre Energiekosten senken, sondern auch die Prozesseffizienz sowie den allgemeinen Komfort steigern. Mithilfe digitaler Technologien könnten knapp 30 % des Reduktionsziels, welches im Klimaschutz formuliert ist, erreicht werden. Dafür müsse man vor allem Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen intelligent steuern. Dazu sei es laut Hartmann notwendig, die smarten Technologien auch in der Warmwassererzeugung und Beleuchtung einzusetzen. Um eine stärker ergebnisorientierte Förderung zu erreichen, sei es wichtig, grundlegend digital zu renovieren.

Hinweise zur Methodik:

Die Umfrage wurde von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt. Dabei wurden 506 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Frage lautete: „Welche der folgenden Maßnahmen haben Sie in Ihrem Unternehmen im Zusammenhang mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit bereits umgesetzt, planen Sie aktuell umzusetzen oder können es sich zumindest vorstellen?“

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